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Berichte von den Wanderungen im Jahr 2025 |
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Traditionswanderung zum Roßberg am 6. Januar 2025 |
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Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe am 8. Februar 2025 |
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Besuch des Straßenbahnmuseums Stuttgart am 9. Februar 2025 |
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Naturkundliche Wanderung auf dem Laucherthöhlenweg ins Bittelschießer Täle am Sonntag,
16. März 2025 |
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Zu vergessenen Orten der Belsener Frühgeschichte 6. April 2025 |
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Wanderung am 27.04.2025 zum Reutlinger Georgenberg |
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Schmieden an der historischen Messerschmiede in Mössingen als Familienaktion für Alle am 11. Mai |
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Wanderung am 18. Mai 2025 zum Panoramakino auf dem Ebersberg |
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Spendenwanderung der KSK Tübingen bei Gomaringen am Sonntag, 25.05.2025 |
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Jahresausflug auf die Ostalb mit Besichtigung der Barockkirche Kloster Neresheim und der Burg Katzenstein am 18. Juni 2025 |
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Panoramaweg Stuttgart Weißenburg am Sonntag, 6. Juli 2025 |
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Naturschutzeinsatz am Irrenberg bei Streichen am Samstag 26. Juli 2025 |
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Wanderung am 27. Juli: "Auf dem HW 1 von der Ortschaft Traifelberg zum Stahlecker Hof" |
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Märchenseerunde am 17. August 2025 |
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Wanderung auf dem Kapellenweg Geislingen-Binsdorf am 7. September |
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Wanderung auf dem Uracher Wasserfallsteig am 28.September 2025 |
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Wildwanderung in den Naturpark Schönbuch am Sonntag, 19. Oktober 2025 |
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Wanderung "Vom Käpfle zum Horn" am Sonntag, 16. November 2025 |
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Jahresabschlusswanderung am 07. Dezember 2025 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2024 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2023 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2022 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2021 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2020 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2019 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2017 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2016 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2013 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2011 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2010 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2009 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2008 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2007 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2006 |
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>> zu den Berichten aus dem Jahr 2005 |
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>> zu den Berichten aus den Jahren 2002 bis 2004 |
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Jahresabschlusswanderung am 07. Dezember 2025 |
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| Beim Butzensee |
Plätzle |
Butzensee |
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Leider war das Wetter ausgerechnet an diesem Tag wenig adventlich. Trotzdem trafen sich 15 Albvereinler zur traditionellen Jahresabschlusswanderung.
Bei der Schwefelquelle ging es los durch den Bästenhardtwald, zuerst entlang der Bahnlinie, dann durch die Unterführung der B27 zum Butzensee.
Der Butzensee ist ein natürlich entstandener See. Ursprünglich war er viel größer und konnte ab dem Mittelalter über ein Wehr abgelassen werden. Sein ursprünglicher Name war Eglisee, weil vermutlich dort Blutegel gezüchtet wurden. Die anliegenden Fürstentümer Württemberg und Zollern stritten um die Zugehörigkeit des Sees, der genau an der Grenze der beiden Fürstentümer lag. Schließlich verkaufte Fürst Joseph Wilhelm von Hohenzollern den See 1758 an Bodelshausen. Der See diente seit dem Mittelalter neben dem Züchten von Blutegeln auch als Viehtränke, zur Fischzucht, als Löschteich und zur Eisgewinnung für die Brauerei. Vor dem Verlanden wurde der ursprünglich 6 m tiefe See 1980 durch die Gemeinde Bodelshausen gerettet.
Nach dem Gruppenfoto ging es weiter zum Lindenhof bei Bodelshausen. Dort waren Sitzplätze hergerichtet und der Tisch weihnachtlich geschmückt. Kerzen wurden angezündet, die mitgebrachten Plätzchen und anderen Leckereinen ausgepackt. Die Teilnehmer ließen es sich schmecken. Weihnachtslieder wurden gesungen. Danach wurde der Gasthof "Grüne Au" angesteuert. Nach gutem Essen musste noch ein Wegstück im Dunkeln bis zur Schwefelquelle zurückgelegt werden und die Runde war geschlossen.
Wir danken ganz herzlich unseren Wanderführern Evelin Reiber und Jürgen Weipert für diesen stimmungsvollen Nachmittag. |
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Wanderung „Vom Käpfle zum Horn“ am Sonntag, 16. November 2025 |
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16 Wanderer hofften darauf, dass das Wetter besser würde, als im Wetterbericht vorausgesagt. Leider vergeblich. Mit Regenschirmen bewaffnet startete die Gruppe vom Parkplatz unterhalb des Käpfle. Die Alte Burg auf dem Käpfle (593 m NN) wurde von 1080 bis 1300 von den Herren von Stöffeln genutzt. Die errichteten später auf dem Stöffelberg bei Gönningen eine Höhenburg. Erwähnt wurde die Alte Burg unter dem Namen „Alter Sitz“ im 11. JH. Heute findet man noch die Burgwälle in Form von Erdhügeln. Ausgrabungen im Jahr 1858 brachten Grundmauern und Reste von Zisternen zum Vorschein. Der aus Douglasien- Kiefern- und Eichenholz aus dem Reutlinger Stadtwald errichtete Aussichtsturm wurde 1974 gebaut und einige Jahre später renoviert. Trotz des Regens war die Aussicht vom Turm ganz passabel. |
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| Aussichtsturm auf dem Käpfle |
Wandergruppe |
Gomaringer Horn |
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Nächstes Ziel war der Aussichtspunkt mit Grillstelle „Horn“ oberhalb von Gomaringen. Einigermaßen gute Aussicht trotz Regen gab es auch hier. Und: der Regen verhinderte nicht das Singen eines Herbstliedes. Der Rückweg verlief durch Streuobstwiesen und durch den Wald auf einem kurz vor Schluss etwas rutschigen Pfad. Alle sind gut durchgekommen. Zum Schluss wurde in der Rose in Bronnweiler eingekehrt. Wir danken Wanderwart Michael Müller für diese trotz Regen schöne und erlebnisreiche Wanderung. |
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Wildwanderung in den Naturpark Schönbuch am Sonntag, 19. Oktober 2025 |
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 Am Startpunkt der Runde, Parkplatz beim Schloss Hohenentringen in Tübingen-Hagelloch, hatte die Wandergruppe ihre endgültige Stärke von 30 Teilnehmern, darunter vielen Gästen erreicht.
Wanderführerin Evelin Reiber führte bei sonnigem Herbstwetter die große Gruppe durch den bunten Laubwald. Der 15.600 Hektar umfassende Schönbuch ist der erste Naturpark Baden-Württembergs. Den Württemberger Königen diente er vor allem als Jagdgebiet. Die königliche Jagdhütte ist noch gut erhalten. Es gab früher auch viele kleine Siedlungen in dem Gebiet. Davon zeugen unzählige Kleindenkmale.
Auf breiten bequemen Wegen wurde nach einigen Wendungen das romantische Arenbach-Tal erreicht. Naturbelassen meandert der Bach durch den Busch. Bald zeigte sich der Spiel- und Grillplatz am Saurücken. Dort wurde Pause gemacht und die Grillspieße bestückt. In der Nähe der Sitzplätze befinden sich die Wildgehege. Am Anfang konnten wir noch einige Hirschkühe auf der Anhöhe sichten. Im Laufe der Zeit zogen diese sich in den Wald zurück. Dafür konnten wir viele Mufflons in voller Schönheit erleben. Nach der Pause ging es auf die Suche nach den Wildschweinen. Nur einige Wanderer unserer Gruppe gingen weit genug und bekamen die Schwarzkittel zu Gesicht. Es ging weiter zum Erlenweiher, einem kleinen Stausee inmitten des Waldes. |
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| Erlenweiher |
Mufflongehege |
Hohenentringen |
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Der Rundweg verläuft auch teilweise neben bzw. im Friedwald, an einem Andachtsplatz kommt man vorbei.
Schöne Aussicht gab es von Hohenentringen ins Ammertal. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1300 starben die Entringer Herren aus, die Schlossherren wechselten, die Burg entstand im 15. und 16. Jahrhundert und wurde öfter umgebaut. Der heutige Bau wurde 1720 errichtet. Die beiden Wirtschaftsgebäude an der Hofeinfahrt stammen von 1724 und 1727.
Dann war bald der Parkplatz erreicht, die Heimfahrt wurde angetreten. Im Gasthaus Nehrener Hof klang der schöne Herbst-Wandertag aus. Dafür danken wir Familie Reiber für die Vorbereitung und Evelin für die Führung, die Erläuterungen und die Verköstigung unterwegs. |
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Wanderung auf dem Uracher Wasserfallsteig am 28.September 2025 |
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Der Wasserfallsteig gehört zu den Uracher Greifensteigen und ist als Premiumsweg mit ca. 10 km Länge ausgezeichnet.
Nach anfänglichem Nebel über den Uracher Bergen kam beim Aufstieg zur Wasserfallhütte die Sonne heraus. In drei Gruppen wurde die Wanderung in Angriff genommen: über den bequemen Serpentinenweg an der Kreuzhütte vorbei, über den Originalweg mit den teilweise überschwemmten Treppen oder ganz gemächlich auf eigene Faust. Oben an der Wasserfallhütte wurde in der Sonne gevespert.
Die Quelle des Brühlbachs, der den Wasserfall speist, entspringt in einer Höhe von 623 m ü. NN, etwa vier Kilometer nordöstlich von Würtingen. Als Karstquelle tritt das Wasser ungefähr 28 Stunden nach seiner Versickerung auf einer Hochwiese unterhalb des Albtraufs zu Tage und stürzt anschließend 37 m in die Tiefe. Die Wasserausschüttung der Quelle beträgt je Jahreszeit zwischen 70 l/s, und 420 l/s. |
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| Wandergruppe |
Blick auf Hohenurach |
Blick vom Rutschenfelsen |
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Nach dem Vesper führte ein stein- und wurzelreicher, teilweise schmaler Pfad hinauf zum Rutschenfelsen. Oben ging es dann weiter auf bequemen Wegen zu wunderschönen Aussichtspunkten, mit Blick zum Runden Berg, auf die Ruinen Hohenneuffen und Hohenurach, die Burg Teck in der Ferne, auf das Maisental und die Stadt Bad Urach. Unterwegs begegnet man dem Camererstein, der an Ernst Camerer, einen der Begründer des Schwäbischen Albvereins erinnert. Eine weitere Rast wurde in der Rohrauer Hütte gemacht, ehe dann der Fohlenhof, der zum Gestüt Marbach gehört, erreicht war.
Von da an gings bergab zum Gütersteiner Wasserfall. Der obere Teil des Wasserfalls rieselt anfangs über Tuffsteine in ein Wasserbecken. Der untere Teil macht dem Namen Wasserfall alle Ehre. Er stürzt zwar nicht so gewaltig und lang in die Tiefe wie der Uracher, ist aber durch den Bewuchs der Steine romantischer anzusehen. Kaum kann man sich heute noch vorstellen, dass an der Stelle, wo heute die kleine Kapelle steht, die relativ große Klosteranlage Güterstein mit zwei Kirchen und zahlreichen Nebengebäuden standen. Ab dem 13. Jh waren da zuerst die Zistersienser, dann die Benediktiner und später die Kartäusermönche zugange. Nach der Reformation, als Die Gegend lutherisch wurde, und der Legende nach Herzog Ulrich von Württemberg auf der Flucht vor dem Schwäbischen Bund von den Mönchen abgewiesen wurde, folgte der Niedergang des Klosters. Die Mönche siedelten in die Kartause Buxheim über. Herzog Christoph, Sohn von Herzog Ulrich ließ die Kirchen und Gebäude abbrechen. Die dort bestatteten Grafen wurden in die Stiftskirche umgebettet.
Nach dem Abstieg, auch mit ein paar Kraxeleinheiten, wieder im Maisental angekommen, ging es auf geradem Weg zwischen Streuobstbäumen zur Abschlusseinkehr im Maisentalstüble.
13 Wanderer waren bei der schönen Wanderung dabei. Diese wurde vorgewandert und organisiert von Steffi Fix und Martina Rottscholl, auch Gudrun Steinmann war beim Vorwandern dabei. |
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| Camererstein |
Kapelle am Gütersteiner Wasserfall |
Gütersteiner Wasserfall |
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Wanderung auf dem Kapellenweg Geislingen-Binsdorf am 7. September |
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Der Teilort Binsdorf, der zu Geislingen (Zollernalbkreis) gehört, war den meisten Teilnehmern nicht bekannt. Dabei befindet sich dort das ehemalige Dominikaner-Terziarinnen-Kloster, das 2021 zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung erklärt wurde. Das Kloster ging um 1280 aus einer in Binsdorf ansässigen Beginenklause hervor und entstand am Standort einer mindestens in das 13. Jahrhundert zurückreichenden Burganlage der Grafen von Zollern. Seit 2021 wird die Anlage vor allem aus Bundesmittelen und Mitteln der Diözese Rottenburg-Stuttgart saniert. Heute wird das Klostergebäude als Pfarr- und Gemeindehaus mit Wohnungen genutzt.
Start des Rundweges war die Friedhofskapelle St. Michael bei Binsdorf (1925 erbaut), die den im Ersten Weltkrieg Gefallenen und Vermissten gewidmet ist. Weiter ging es auf dem Kreuzweg zum höchsten Punkt des Kesselberges, wo die Loretokapelle steht. 1626 hat ein gewisser Kaspar Seeger aus Gruol die Kapelle gegründet. Das ist die sagenhafte Geschichte: „Seeger soll als Flurschütz von Gruol einen dortigen Bauernsohn um einer Liebesgeschichte willen fälschlich des Diebstahls einer Zehntgarbe bezichtigt und dadurch dessen Tod verursacht haben. Sein Beichtvater versagte ihm die Lossprechung von dieser Schuld, die er erst in Rom vom Papst erhielt, wobei ihm als Buße die Erbauung eines Kirchleins in seiner Heimat auferlegt worden ist. Zurückgekehrt, habe Seeger erst nach langem Umherirren die Loretokapelle erbaut“ (von der Homepage der Stadt Geislingen). Zur Wallfahrt kommen heute noch viele Menschen zu dem romantischen Ort. |
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| vor der Radlerhütte |
Kapelle St. Michael |
Loreto Kapelle |
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Weiter führte der Weg zur Keinbachmühle am Talbach. Sie war Ursprünglich eine Sägemühle (1441 »in Horgenau«) auf der alten Markung Bubenhofen das kam 1465 zu Binsdorf.
Dann wandern im Wald auf breitem Weg zum Rastplatz des Radvereins „Falke“ Erlaheim, wo gevespert wurde. Von da an auf der Höhe wunderschöne Aussicht auf die Albberge, ein Stück auf dem Streuobstlehrpfad Erlaheim zur Josefskapelle. „Die achteckige Kapelle stammt aus dem Jahr 1914 und soll zusammen mit dem Kreuzweg auf besinnliche Gedanken lenken. Das Kriegerdenkmal links vor der Kapelle ist den Opfern des 1. Weltkrieges gewidmet.“ (von der Homepage der Stadt Geislingen)
Beim Kreuzweg, an der alten Römerstraße stehen auch die als Nuturdenkmal gekennzeichneten vier herrlichen Eichen, eine vermutlich 500 Jahre alt. Diese hat sogar einen Brand und Sturm Lothar überlebt. Es heißt: wer die Eiche fällt, muss den Ort verlassen.
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| Josefskapelle |
St. Markus |
Drei Kreuze |
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Eine kurze Pause wurde noch an den „Drei Kreuzen“ gemacht. „Dem Volksmund nach haben die Binsdorfer Katholiken die Erlaheimer Katholiken an diesem Platz aufgehalten, als diese sich auf den Weg nach Isingen gemacht hatten, um sich der dortigen evangelischen Pfarrei anzuschließen. Die Erlaheimer hatten nämlich im 16. Jahrhundert keinen eigenen Pfarrer. Nach diesem Ereignis las der Binsdorfer Pfarrer 1582 die Messe in Erlaheim und betreute den Ort. In Gedenken daran wurden an der Stelle, an der sich die beiden Gruppen trafen, die "Drei Kreuze" errichtet.“ (Schwarzwälder Bote vom 25.04.2014 anlässlich der Renovierung der Kreuze)
Nach Besichtigung der Kirche in Binsdorf bei der Klosteranlage ging es zurück zum Ausgangspunkt. Die heutige klassizistische Kirche St. Markus aus dem Jahr 1835 ersetzt die ehemalige Klosterkirche von 1300, die abgebrochen wurde.
Zum Schluss wurde eingekehrt im Schützenhaus Geislingen. Diese aussichtsreiche geschichtsträchtige Wanderung wurde geführt von Inge Saile und Dieter Buck, denen hiermit die 14 Teinehmer herzlich danken. |
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Märchenseerunde am 17. August 2025 |
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Die Runde begann für 17 Teilnehmer über Streuobstwiesen, dann ging es weiter im Wald auf romantischem Weg. Ein Abstecher zur Kapelle auf dem Tannenrain folgte. Die Kapelle ist Maria gewidmet und erinnert an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen oder vermissten Oberndorfer Männer.
Zurück auf der Märchenseerunde lauschten die Wanderer andächtig den Märchen, die an den Tafeln niedergeschrieben waren. Noch ein paar Schritte, und man konnte von oben in den ehemaligen Steinbruch schauen. Dieser wurde bereits Anfang des 17. JH erwähnt, 1960 wurde der Abbau des Schilfsandteins beendet, weil er nicht mehr wirtschaftlich war. Entstanden ist der Schilfsandstein aus Ablagerungen eines Flusses, der von Skandinavien bis nach Italien verlief. Die Steine wurden als Mauersteine, Treppen, Fenster- und Türumfassungen sowie Bodenplatten, Grabsteine sowie Schleif- und Wetzsteine verwendet. Das Wendelsheimer Rathaus und andere Gebäude in der Umgebung bestehen aus dem Schilfsandstein dieses Steinbruchs.
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| Wegweiser |
Märchensee |
Steinbruch |
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Der romantische Märchensee entstand durch Starkregen vor mehr als 40 Jahren, er hat keinen Zufluss. Die Felswände zu beiden Seiten des Canyons, mit Wasserlinsen bedeckte Tümpel und am Ende der größte, der Märchensee sind malerisch. Libellen und Frösche konnten beobachtet werden. Lehrreich sind die Tafeln in dem Schutzgebiet, sie weisen auf die Geburtshelferkröte hin, die nur dort in dem Canyon vorkommt. Auch die Gelbbauchunke soll schon gesichtet worden sein. Schöne Aussicht auf Wendelsheim von der Plattform beim Zugang zum See gab es auch. Zurück vom See ging es durch einen Einschnitt, der bei zu viel Wasser auch als Abfluss dient. Und dann noch an Trockenmauern, Weinstöcken und Obstbäumen entlang zum Ausgangspunkt Parkplatz bei der Schule.
Zum Abschluss wurde eingekehrt.
Wanderführerinnen waren Steffi Fix und Martina Rottscholl.
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Wanderung am 27. Juli: "Auf dem HW 1 von der Ortschaft Traifelberg zum Stahlecker Hof" |
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Die Wetterprognose war nicht berauschend, trotzdem konnte sich Familie Jäger über eine Gruppe von 12 Wanderern fr euen. In Traifelberg fing die Wanderung an auf dem HW1, der auf dieser Strecke auch als “Burgenweg“ bezeichnet wird. Ziel der Streckenwanderung war die Burg Stahleck. Und der schöne, gut begehbare Traufweg hält, was der Name verspricht. Er führt von einer Burg zur nächsten. Bizarren Felsen, kleine Höhlen führen von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Am Anfang Blick auf das gegenüberliegende Schloss Lichtenstein, dann ins Echaztal, über den Blick zum Aussichtsturm „Unterhose“ und weiter bis zum Reutlinger Georgenberg und zur Wurmlinger Kapelle. Erwandert wurden der Locherstein, der Rötelstein, der Biegel (dort wurde gevespert) zum kleinen und großen Greifenstein, Eckfelsen und die ehemalig Burg Stahleck.
Die Ritter der Unteren Burg Greifenstein sollen sich im 12. JH dort angesiedelt haben. Im 13. JH errichteten sie die obere Burg. Sie trieben ihr Unwesen, indem sie die im Zellertal vorbeiziehenden Bauern, Handwerker und Händler ausraubten. Dieses Treiben verärgerte die Reutlinger. Sie zerstörten 1311 die Burg. Einige Mauern sind von der Burg noch erhalten. Die Burg Stahleck war Ausgrabungen zu Folge kleiner und soll ebenfalls im 13. JH entstanden sein. Nur noch der Burggraben ist gut zu erkennen. |
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| Blick zum Lichtenstein |
Locherfels |
Ruine Greifenstein |
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Während der Wanderung war immer wieder das mehr oder weniger leise Grummeln eines entfernten Gewitters zu hören und ab und zu Gab es ein wenig Nebel und einige Tropfen von oben.
Diese Wanderung auf dem HW1 war wunderschön, aussichtsreich und romantisch. Und gut verpflegt wurden wir durch die Wanderführer auch. Im Stahlecker Hof konnten wir den Tag bei gutem Essen ausklingen lassen. Vielen Dank an unsere Wanderführer Marjeta und Klaus Jäger für die Organisation (eine lange 10 km Strecke, eine 5 km Strecke auskundschaften und wie die Autos umparken) die Leckerlies und kundige Führung. |
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Naturschutzeinsatz am Irrenberg bei Streichen am Samstag 26. Juli 2025 |
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Seit Jahren sorgen Freiwillige der Vereine, die sich dem Naturschutz verbunden fühlen, dafür, dass dieses schöne Fleckchen Erde für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Und seltene, nur auf den Magerwiesen vorkommende Pflanzen und Kleinlebewesen sollen so bewahrt bleiben. Schweißtreibend ist das Abräumen bereits gemähten Heus mit Rechen und Heugabel schon. Aber am Ende gegen 12 Uhr, diesmal früher als sonst, weil der untere Teil des Gebietes diesmal nicht beräumt werden musste, freuten sich die fünf Mitglieder unserer Ortsgruppe über sauber abgeräumte Wiesen. Leider konnte wegen der Feuchtigkeit das Heu nicht als Futter eingelagert werden, vermutlich wird es kompostiert. Auf der Seite des Schwäbischen Heimatbndes kann man folgendes lesen „Charakteristisch ist vor allem der hohe Anteil der Kleearten unter den Blütenpflanzen in den verschiedensten Farben. Gelb etwa der Hufeisenklee, der Wund- und der Hornklee, weiß der Bergklee und rot die Esparse. Hinzu kommen im Frühjahr die blaue Küchenschelle und die Kleine Traubenhyazinthe, später im Jahr die häufige Teufelskralle. Eine große Anzahl von Orchideen bereichert das bunte Bild der Wiesen ebenso wie die Korbblütler. An den Rändern der Gebüsche finden sich zum Beispiel das Weidenblättrige Ochsenauge und das Blaugrüne Labkraut sowie als Besonderheit das der alpinen Flora angehörige Berghähnlein.“ |
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Panoramaweg Stuttgart Weißenburg am Sonntag, 6. Juli 2025 |
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| Vor dem Marmorsaal |
Teehaus |
Schillereiche |
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Der Name Weißenburg: im Mittelalter standen auf den Hügeln, in die Stuttgart eingebettet ist, Burgen u.a. Silberburg, Wagenburg, Reinsburg. Eine davon war die Weißenburg, sie wurde 1312 zerstört, der Name blieb. Die Herren von Weißenburg waren zu Reichtum gekommen, weil sie von den unterhalb vorbeiziehenden Kaufleuten auf der Verbindungsstraße aus dem Badischen nach Esslingen Zoll erheben durften. 1312 wurde die Burg zerstört. Der Zoll war den Esslingern zu hoch geworden.
1843/1844 wurde der Park auf dem Gelände angelegt und eine klassizistische Villa gebaut.
Der Stuttgarter Industrielle Ernst Sieglin ist zu Beginn des 20. JH durch den Handel mit Seife und Waschpulver ebenfalls zu Geld gekommen. Er ließ für seine Frau 1913 das Teehaus erbauen. Dort konnte sie sich mit Freundinnen zum Tee treffen. Er selbst ließ sich einen Tennisplatz zur eigenen körperlichen Ertüchtigung errichten. Damit der Platz in dem Hanggelände horizontal ausgerichtet werden konnte, wurde er mit dem prächtigen Marmorsaal unterbaut. Vor dem Saal kann man die Frühlingssäule mit der vergoldeten Frauenfigur bewundern. Sie stellt den von den Bergen herabkommenden Frühling dar.
Die Villa ist heute nicht mehr erhalten. Das Gelände wurde im Rahmen der Gartenschau 1961 zu einer öffentlichen Grünanlage umgebaut.
Dieses Ensemble erreichten die Teilnehmer nach ihrer Anreise mit dem Zug von Mössingen und kurzer Fahrt mit der Stuttgarter U-Bahn. Von der Haltestelle Bopser ist das höher gelegene Teehaus über einen Serpentinenweg schnell erreicht.
Dann ging es aber über viele Stöffele hinauf in den Wald (manchmal Weißtannen- manchmal Bopserwald genannt) zur Schillereiche. Der Verschönerungsverein pflanzte die Eiche 1865 zur Erinnerung an die ersten Lesungen Friedrich Schillers aus dem Manuskript zu seinem Drama „Die Räuber“ vor seinen Kameraden der „Hohen Carlsschule“ (1778).
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| Marmorsaal |
Blick auf Stuttgart |
Ruhbank |
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Nach dem Waldspiel- und Grillplatz wurde weiter auf Schillers Spuren gegangen bis zum Wegweiser „ehemaliges Freilichttheater“, das mit dem Drama „Die Räuber“ 1913 eingeweiht wurde. Eine Tafel erinnert daran.
Auf breitem Waldweg kommt man zur Ruhbank. Dort konnten die Marktfrauen ihre Lasten, die sie auf dem Kopf trugen, bequem abstellen und ausruhen, ehe sie weiter talwärts zum Markt gingen.
Noch ein Stück durch den Wald zurück zur Schillereiche und die Stufen hinunter, dann war das Teehaus wieder erreicht. Nach ausgiebiger Rast und Einkehr konnten wir 16 Wanderer die Aussicht auf die Stadt genießen und die schönen Deckengemälde in der Kuppel des Teehauses (sie stellen Musikantenszenen dar).
Vor der Rückfahrt konnten wir noch vom Turm des Bahnhofs einen Blick auf die Baustelle „Stuttgart 21“ werfen.
Diese interessante und aussichtsreiche Wanderung wurde erkundet und geführt von Inge Maier, die von Martina Rottscholl unterstützt wurde. |
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Jahresausflug auf die Ostalb mit Besichtigung der Barockkirche Kloster Neresheim und der Burg Katzenstein am 18. Juni 2025 |
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 Ziel der Bustour mit 43 Albvereinlern war die Abtei Neresheim, auch Kloster Neresheim genannt. Das Benediktinerkloster in der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Württemberg, das zur Beuroner Benediktiner-Kongregation gehört. Das Kloster auf dem Ulrichsberg wurde 1095 von Graf Hartmann I. von Dillingen und seiner Frau Adelheid von Winterthur-Kyburg gegründet und 1106 in eine Benediktinerabtei umgewandelt.
Das Kloster wurde durch die Säkularisation im Jahr 1803 aufgehoben und fiel an die Fürsten von Thurn und Taxis, die heute noch Schätze aus dem Kloster besitzen.
Die Fürsten von Thurn und Taxis ermöglichten 1919 die Wiederbesiedlung durch Benediktiner aus der Erzabtei Beuron und der Abtei Emaus in Prag. Am 14. Juni 1920 wurde die Abtei Neresheim kirchenrechtlich wiedererrichtet.
Fünf Mönche, die alle die ewige Profess abgelegt haben, bilden - Stand April 2024 - den Konvent der Abtei Neresheim. |
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| Kloster Neresheim |
Orgel der Abteikirche |
Konventsgebäude |
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Obwohl das Kloster ziemlich groß ist, eindrucksvoller ist die barocke Abteikirche. Sie wurde von 1750 bis 1792 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut. Sie ersetzt die romanische Basilika, die nach Ende der Bauarbeiten für die heutige Kirche abgerissen wurde. Der Baumeister Stahl verpflichtete für die Anfertigung der beeindruckenden Fresken den Hofmaler des österreichischen Statthalters in Mailand, Martin Knoller. Von 1770 bis 1775 malte er sieben Kuppelfresken, die zu den wichtigsten des späten Barock gezählt werden.
Vor dem Konventsgebäude (Baumeister des von 1699 bis 1712 errichteten Konventgebäudes war Michael Wiedemann aus Unterelchingen) waren für uns Tische und Bänke aufgebaut, an denen wir eine Kleinigkeit essen konnten. Nach der Kirchenführung machte eine Gruppe einen Spaziergang durch den Klosterwald (der Weg ist teilweise Themenpfad Barock und Jakobsweg). |
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| Abteikirche |
Abteikirche |
Deckenfresken |
Schlossgespenst |
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Danach ging mit dem Bus weiter zur Staufischen Burg Katzenstein. Der Burgherr (seit 2005), Herr Nomidis-Walter, plauderte humorvoll über die Geschichte und Restaurierung der Burg in Eigenleistung. Vom ältesten Teil, der Brunnenstube, über den Staufersaal (heute Trauzimmer) zur Laurentius-Kapelle mit erst in neuerer Zeit freigelegten beeindruckenden romanischen Fresken reichte die Führung.
Dann konnten wir noch den Wachraum mit Abtritt sowie das Katzenmuseum in der Burg besichtigen. Und die Mutigen, die sich im Dunklen nicht fürchteten, stiegen auf den Turm. In der stilvoll eingerichteten Burgschánke „Zum Marstall“ wurden wir bestens von der Burgherrin bewirtet. |
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| Burg Katzenstein |
Burghof mit Biergarten |
Burg Katzenstein |
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Den Wander-Ausflugs-Planern Ernst Rudolf und Klaus Bisinger danken wir herzlich für viele Stunden der Planung und die perfekte Durchführung. Es war ein gelungener gemeinsamer Ausflugstag |
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Spendenwanderung der KSK Tübingen bei Gomaringen am Sonntag, 25.05.2025 |
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 Die Schönwetterzeit war am Sonntag zu Ende. Trotz Regen nahmen 9 Mitglieder vom SAV Mössingen bei der Spendenwanderung der KSK Tübingen teil. Denn es sollte die Anschaffung eines Notstromaggregates für die DRK Ortsgruppe Mössingen-Ofterdingen von uns unterstutzt werden.
Start und Ziel war der Platz an der Sport- und Kulturhalle Gomaringen. Auf bequemen Wegen, vorbei an der Hochzeitswiese, durch das romantische Erdmannsbachtal, zur ehemaligen Schleifmühle und zum Aussichtspunkt beim Schützenhaus verlief der Weg. Nach der Hälfte der Wanderung hat der Regen dann aufgehört. Zum Schluss wurden die erlaufenen Spenden den gewählten Projekten gutgeschrieben. Und ausreichend Verpflegung gab es auch. Wir sind froh, einen kleinen Beitrag zum Spendenziel des DRK Mössingen-Ofterdingen geleistet zu haben. |
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Wanderung am 18. Mai 2025 zum Panoramakino auf dem Ebersberg |
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| Vor der Grillhütte |
Panoramakino |
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Wir hatten Glück, denn wieder konnten wir bei allerschönstem Frühlingswetter wandern. Vom Parkplatz am Friedhof von Thanheim gingen wir auf der hübschen Holzbrücke (aus dem Jahr 1996) über den Klingenbach zur Thanheimer Pfarrkirche St. Ulrich. Die 1790 erbaute klassizistische Kirche ersetzt eine viel kleinere ältere Kirche. Die neue Kirche wurde viel größer als ihre Vorgängerin erbaut, weil die Gläubigen, die ehemals zum Bereich Steinhofen gehört hatten, nun die Möglichkeit bekommen sollten, in ihrem Wohnort am Gottesdienst teilnehmen zu können. Bis 1859 mussten sie aber bei Steinhofen bleiben, dann erst wurden sie von Steinhofen "entlassen". Die Kirche wurde im Jugendstil übermalt, später wieder in den klassizistischen Zustand zurück versetzt. |
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| Kirche St. Ulrich in Thanheim |
Maibaum |
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Nach moderatem Anstieg auf die Höhe des Ebersberges, der Weg führte durch wunderbar blühende Wiesen, waren dann eine Ruhebank und ein Gedenkstein, der an die Naturschutzarbeit der Ortsgruppe Bisingen erinnert, erreicht. Schon weiter unten bot sich uns ein herrlicher Blick. Nach weiteren 500 m auf der Höhe kamen wir zum "Panoramakino". 15 Kinosessel aus Baumstämmen laden zum Sitzen und Genießen ein. Das Panoramakino wurde nach anderthalb Jahren Bauzeit 2012 eingeweiht. Von der Alb bis zu den Vogesen, so heißt es, reiche der Blick. Nach kurzem Spaziergang findet man oberhalb den schönen Grillplatz mit Hütte. Dort vesperten wir und wurden von den Wanderführern Martha Schanz und Rainer Wellhäuser mit selbstgemachten Leckereien verwöhnt.
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| Holzfiguren beim Feuerwehrhaus |
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Der Rückweg verlief durch die Streuobstwiesen mit Hahnenfuß, wilden Geranien und blühenden wilden Möhren. Immer wieder zeigte sich die Burg Hohenzollern von der Rückseite.
Nach der Wanderung konnten wir unweit der Kirche beim Haus der Freiwilligen Feuerwehr den Maibaum und farbige Holzfiguren, die den Thanheimer Vereinen gewidmet sind, bewundern. Mangels örtlicher Einkehrmöglichkeiten schlossen wir den Wandertag im "Krokodil" in Mössingen ab.
20 Personen danken den Wanderführern für diese landschaftlich außerordentlich schöne Wanderung (7 km) und die interessanten Erklärungen, die kundige Führung und die Verpflegung auf dem Berg.
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Schmieden an der historischen Messerschmiede in Mössingen als Familienaktion für Alle
am 11. Mai |
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Schmieden ist mehr als nur mit dem Hammer auf ein heißes Eisen zu klopfen, diese uralte Technik der Umformung von Metallen wurde sehr anschaulich am 11.05.2025 den Familien mit Kindern (28 Teilnehmern) vorgeführt. Manuel Nill von den Museumsleuten der Messerschmiede erzählte die Geschichte der über 140 Jahre alten Schmiedewerkstatt. Mithilfe des Blasebalg wurde das Kohlenfeuer mit Luft versorgt und somit konnte die Temperatur des Feuers entsprechend geregelt werden. Über eine Farbskala von Rot über Gelb bis Weiß wusste der Schmied welche Temperatur das Eisen gerade besitzt. Im Verkaufsraum der Schmiede konnte die unterschiedlichsten Messer, Dolche und Stilette von ganz große bis winzig klein angeschaut werden. Doch nur war es höchste Zeit, dass die Kinder selbst etwas schmieden. Im Garten stand eine moderne Mobile Schmiede. Ausgestattet mit Schürze, Handschuhe und Schutzbrille wurden von den Kindern die Rundmaterialien ins Feuer gelegt und nach dem erreichen der Temperatur auf dem Amboss mit dem Hammer geschmiedet. Nach mehreren Durchläufen entstand langsam eine einfache Messerform. Es folgte das Abkühlen der Messer im Wasser. Die "Rohlinge" wurden am Schleifstein scharf geschliffen und in den Messerschaft aus Holz eingepresst. Viele Messer waren Unikate und sahen als Butterbrotmesser toll aus. |
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Wanderung am 27.04.2025 zum Reutlinger Georgenberg |
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| Blick zum Georgenberg |
Martinuskreuz am Wanderweg |
Blick vom Georgenberg |
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 Bei schönstem Frühlingswetter folgten 24 Wanderer der Einladung von Wanderführer Jürgen Weipert zum Georgenberg. Start der Wanderung war der Freibadparkplatz in Reutlingen. Von da aus ging es durch den Park am Markwasensee vorbei zum Naturtheater. Dann am Wildgehege entlang auf dem HW5 weiter in Richtung Georgenberg. Auf der Höhe angekommen, gab es eine herrliche Sicht auf unser Ziel, den 601,7 m hohen Georgenberg und auf die anderen Albberge, vom Rossberg bis zur Unterhose. Unterhalb des Zickzackweges teilte sich die Gruppe. Die Enthusiasten gingen auf dem Pfad weiter hoch zum Gipfel. Der Georgenberg ist Teil des „Schwäbischen Vulkans“, dessen Schlote reichen bis in die Uracher Gegend. Der Berg entstand, weil das harte vulkanische Tuffgestein erhalten blieb, während die umgebenden anderen Schichten durch Erosion im Laufe der Zeit abgetragen wurden. Früher bauten die Reutlinger und Pfullinger an seinen Hängen Wein an. Heute sind an deren Stelle Streuobstwiesen. Der Name des Berges kommt von der ehemaligen Georgskapelle, die sich auf dem Berg befand. „St. Georg ist ein legendärer christlicher Heiliger, welcher der Überlieferung zufolge zu Beginn der Christenverfolgung unter Diokletian (284–305) ein Martyrium erlitt“, das schreibt Wikipedia. Der Heilige ist einer der 14 Nothelfer und Schutzpatron für viele Berufe.
Vom Gipfel aus bietet sich ein Rundblick vom nördlichen Albtrauf über die Städte Pfullingen und Reutlingen bis nach Tübingen und zum nördlichen Schwarzwald.
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| Blick vom Georgenberg |
Viele Stufen |
Hofgut Gaisbühl |
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Unterwegs wurden neben dem Schild für den HW5 einige Zeichen vom Martinusweg gesichtet. Der Martinusweg ist ein 2011 eingerichteter Pilgerweg, der vom Geburtsort des Heiligen Martin von Tours im ungarischen Szombathely zu seiner Grablege im französischen Tours führt (1200 km lang).
Beim Rückweg mussten zuerst viele Stufen überwunden werden, bis der schattige Waldweg erreicht war. Rast gemacht wurde beim Hofgut Gaisbühl. Auch die Wanderer, die nicht auf den Georgenberg hochgekraxelt sind, trafen dort ein. Eine Stärkung vor dem letzten Abschnitt des Weges konnte die Lebensgeister aller wieder auffrischen.
Nach kurzer Fahrt wurde im Sportheim Betzingen eingekehrt. Ein schöner Wandertag wurde so abgeschlossen.
Wir danken herzlich unseren Wanderführern Jürgen und Tatjana für diese außerordentlich schöne aussichtstreiche Wanderung und besonders Tatjana für die liebevolle Betreuung der Gruppe, die den Gipfel ausgelassen hatte. |
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Zu vergessenen Orten der Belsener Frühgeschichte 6. April 2025 |
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Wanderwart Michael Müller konnte für die Erkundung der Frühgeschichte auf Belsener Gemarkung den Buchautor Jürgen Meyer gewinnen.
Jürgen Meyer sagte, dass Belsen schon seit 3000 Jahren besiedelt ist. Aufnahmen aus der Luft und Funde bei Ausgrabungen wiesen darauf hin, dass die Kelten, die Römer, die Zollern und die Württemberger hier zugange waren. Belsen schien ein bedeutender Ort gewesen zu sein. Die Grenze zwischen Germanen und Römern verlief bei Belsen.
Frühzeitlicher Relikte wiesen auf einen Sonnenkult der damaligen Einwohner hin. Im südlichen Württemberg wurden zahlreiche Abbildungen von Sonnenrädern gefunden, und in Ofterdingen eine Figur, die einen Sonnengott darstellen soll. Auf frühzeitlichen Kult deuten auch die Reliefs an der Belsener Kirche hin. An den Stirnseiten der Kirche sind Löcher, bei denen zur Winter- und Sommersonnenwende das Licht einfällt. (Das noch Osten wurde durch den Anbau der Sakristei verdeckt.) |
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Im Unterbau der Kirche sind ein Fundament eines römischen Tempels, eine Mauer römischen Ursprungs (3. JH) und die Mauern der kleineren Vorkirche (um 800 n. Chr.) zu sehen.
Bei der Errichtung der heute sichtbaren Kirche (1040 n. Chr.) wurden Symbole der Vorfahren einbezogen. Wahrscheinlich sollten der Bevölkerung Vorbehalte dem neuen Glauben gegenüber genommen werden.
Die Kirche war im Mittelalter zunächst als Wallfahrtskirche mit Kloster gedacht und sollte der Grablege eines zollerischen Fürsten dienen. Das Kloster wurde nicht gebaut, nur Fundstücke von Häusern und der restaurierte Brunnen weisen auf den Plan hin.
Der Rundgang außerhalb des heutigen Ortes begann in Richtung Hochwasserschutzanlage am Buchbach. Weiter ging es zum Lehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins, dann auf dem Obstlehrpfad zum ehemaligen Ort Johannisweiler und zurück zur Belsener Kirche.
Gleich zu Beginn wies Jürgen Meyer auf Siedlungsreste der Steinsbreite hin. Ein 90 mal 60 m großes Areal ist auf Luftbildaufnahmen erkannt worden. Reste eines Gutshofes (vor allem von Ziegeln) finden sich dort heute noch. Ein anderer früherer Ort aus dem Mittelalter ist der Weiler Buch beim Hirschkopfparkplatz (14. JH), dort gab es Wasser und genügend Holz für die Köhlerei, was auf die Gewinnung von Bonerz hinweist.
Auf dem Lehrpfad des Obst und Gartenvereins (ein Teil des Römerweges) trifft man bald auf das „Obstmuseum“, eine schöne Wiese voller historischer Sorten. Alte, an die Umgebung angepasste Sorten werden dort erhalten. Die Reißer der Bäume können für die Veredelung junger Bäume genutzt werden, um den alten Bestand zu sichern (auf dem Gebiet unterhalb der Olgahöhe).
Gegenüber der Weinbergstraße ist ein Hügel auszumachen, der Belsener Weinberg. Der Weinanbau geht wohl auf die Römer zurück.
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| Brunnen bei der Belsener Kirche |
Obstmuseum bei der keltischen Viereckschanze |
ehemaliger Weinberg bei der Weinbergstraße |
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Die Schanzen stammen vermutlich aus der Zeit der Kelten 200 v. Chr.
Die keltische Viereckschanze (Kreben) war wahrscheinlich ein Gutshof, ein eingefriedetes Gebiet, wo der Fürst oder Gutsherr, ein Dorf und ein geistlicher Führer (Druide) lebten, so die Theorie. Die Schanze lag 1 m über dem sonstigen Gelände. Fixierpunkte an den Grenzen dienten der Orientierung in Verbindung mit anderen Schanzen und vermutlich als Kalender.
Im 14. JH ist Steinhofen erwähnt, wurde aber wahrscheinlich schon von den Kelten gegründet. Mulden im Boden deuten auf ehemalige Häuser hin. Römische Ziegel wurden gefunden. Auf dem Hügel soll ein römischer Herrensitz gewesen sein. Auch hier soll in der Keltenzeit Erz verhüttet worden sein.
Von Johannisweiler wurden der Rest eines Friedhofs und der Kirche St. Johannis durch Satelittenbilder gefunden. Es war großes Dorf mit Kirche, Friedhof, Herrensitz und einem Dorfsee.
Zum Schluss wurde noch ein Stück auf der alten Zollerstraße gegangen, dann ging es zurück zum Ausgangspunkt und zur Einkehr in die Bahnhofswirtschaft Belsen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Jürgen Meyer, der sein großes Wissen zur Landeskunde mit uns teilte. Und auch herzlichen Dank unserem Wanderwart Michael Müller für Idee und Organisation der Wanderung. Dass das Interesse an dem Thema groß war, zeigt die Anzahl der Teilnehmer, 54 Interessierte hatten sich eingefunden. |
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Naturkundliche Wanderung auf dem Laucherthöhlenweg ins Bittelschießer Täle am
Sonntag, 16. März 2025 |
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Nach einer knappen Stunde Fahrtzeit war der Parkplatz bei der Bittelschießer Kapelle bei Bingen erreicht. Leider trübte der Nieselregen ein wenig die Vorfreude auf die Wanderung entlang der Lauchert auf dem HW 2. Zunächst ging es in Richtung Westen. Unterwegs war der Blick zum Bahnhof Hanfertal frei, das Moorgebiet Weitenried ließ sich erahnen. Romantisch zeigten sich die Felsen auf der Nordseite der Lauchert. Im Trockenen in der Höhle beim Rappenfelsen wurde gevespert. Weiter ging es durch den Wald, wo Naturschutzwart Karl Haldenwang auf verschiedene Fichten- und Tannenarten (Serbische Fichte, Rotfichte, Weißtanne…) hinwies. Auch sollte am Wegesrand besonders Ausschau nach den rosafarbenen Blüten vom Seidelbast gehalten werden. |
| zur Rappenfelsenhöhle |
Seidelbast |
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Am Ende wurden 9 Exemplare davon gezählt. Auf dem weiteren Weg wurden dann auch bald die ersten Märzenbechervorkommen bewundert.
Und dann noch durch den Ort Bingen zur Ruine Hornstein. Das ehemals kleine Gut wurde 1247 erstmals erwähnt und im 14. Jahrhundert ausgebaut.
„Die Herrschaft Hornstein umfasst dabei neben den beiden Stammburgen Hornstein und Hertenstein auch die Feste Bittelschieß und Schatzberg sowie die Dörfer Bingen, Wilflingen, Emerfeld und Egelfingen.“ (Webseite vom FÖRDERVEREIN RUINE HORNSTEIN E. V.) Nach einigen Auf und Ab in der Geschichte der Burg, die im dreißigjährigen Krieg nicht zerstört wurde, wurde sie im 17. Jahrhundert zu einer barocken Schlossanlage ausgebaut. 1787 wurde sie an die Hohenzollern – Sigmaringen verkauft. |
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| Blick zum Bahnhof Hanfertal |
Auf der Burgruine Hornstein |
Burgruine Hornstein |
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Ab 1818 diente sie als „Zucht- und Strafanstalt für das Fürstentum Hohenzollern – Sigmaringen“. 1871 kauften die Freiherren von Hornstein ihr Stammschloss zurück, um es dann kurze Zeit später an drei Bürger der Gemeinde Hornstein weiter zu verkaufen, was zum Abbruch der Gebäude außer der Kapelle und des Torhauses führte. Schön anzusehen ist die Schlosskapelle, die im ehemaligen Geschützturm eingebaut wurde. Das ursprüngliche Kruzifix befindet sich heute in der Pfarrkirsche Altheim.
Nach der Besichtigung der Burganlage ging es zurück ins romantische Tal, wo auf den Felsen einige Mauerreste auf die Größe ehemaligen Bittelschießer Burg hinweisen. Dann weiter zur Bittelschießer Kapelle (erbaut 1625, seit 1719 der Heiligen Maria gewidmet und Wallfahrtsort) bei der Bittelschießer Höhle, die sowohl von der Tal- als auch von der Bergseite Öffnungen hat. Durch das Bittelschießer Täle war am Nachmittag der Ausgangspunkt erreicht. Außer Seidelbast und Märzenbechern wurden noch weitere Blüten gesichtet: Blaustern, Immergrün, Lerchensporn, Veilchen, Stinkender Nieswurz und der Pilz Orangeroter Becherling.
Zum Abschluss wurden in Melchingen eingekehrt. Wir 11 begeisterten Teilnehmer danken unserem Wanderführer für diese wunderschöne Wanderung und die interessanten Erläuterungen zu Natur und Historie. |
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Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2025 |
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Stellvertretender Sprecher Michael Müller eröffnete kurz nach 19 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung und stellte fest, dass diese frist- und satzungsgemäß einberufen worden war.
Die Anwesenden gedachten ihrer im letzten Jahr Verstorben Vereinsmitglieder: Gerda Haap, Albert Steinhilber, Günter Haug und Irma Saur.
Sprecherin Martina Rottscholl erinnerte an einige Aktionen des letzten Jahres wie die Spendenwanderung der KSK Tübingen, das erwanderte Geld 117 Euro wurde der OG Dusslingen zum Erwerb von Nistkästen für Streuobstwiesen gewidmet. Auch an den Festumzug "125 Jahre Musikverein 1899 Mössingen e.V." am 15. September 2024 erinnerte sie. Ebenso wie an den Naturschutzeinsatz am Irrenberg bei Streichen am Samstag 21. Juni 2024, bei dem es darum geht, die Wiesen „mager“ zu halten, weil die Blütenvielfalt nur auf Magerwiesen erhalten bleibt. Und im Rahmen von „125 Jahre Mössingen“ machten viele Interessierte am 28. April 2024 12.500 Schritte, durch Mössinger Streuobstwiesen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst. Besonders wies sie den im Rahmen von 50 Jahre Stadt Mössingen von Erich Göhner gestalteten Abend mit Wandererinnerungen aus 50 Jahren hin.
Rechner Willy Renz erstatte Bericht über die leider gesunkene Mitgliederzahl (31.12.2024 waren es 159 Mitglieder) und die Finanzen des Vereins. Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde von den Revisoren bestätigt und von den Teilnehmern einstimmig gewährt.
Naturschutzwart Karl Haldenwang war wieder sehr aktiv, er meldete an die Naturschutzbehörde die Ergebnisse seine zahlreichen Naturschutzrundgänge. So beobachtet er seit Jahren die im Landkreis Tübingen vorkommenden Lurche und Kriechtiere.
Wander- und Familienfachwart Michael Müller konnte über viele erwanderte km und somit über die vielen durchgeführten Wanderungen berichten. Das waren 5 Halbtageswanderungen (94 Teilnehmer), 10 Tageswanderungen mit 249 Teilnehmern, und 48 Treffen der Nordic-Walking Gruppe mit 338 Teilnehmern.
Es gab drei Aktionen der Familiengruppe (Barfußwanderung durch die Steinlach im Ferienprogramm, Schmiedeaktion an der historischen Messerschmiede und die Alpakawanderung in Gomadingen-Wasserstetten) zusammen 93 Teilnehmer.
Insgesamt führte die Ortsgruppe 79 Veranstaltungen durch, 375 km wurde erwandert von 1103 Teilnehmern.
Seniorenwart Ernst Rudolf berichtete von den Wanderungen und anderen Veranstaltungen der Seniorengruppe. Es gab 13 Wanderungen bzw. Treffen mit 329 Teilnehmern bei der Seniorengruppe.
Die Wegwarte Klaus Jäger und Dieter Buck berichteten von ihren Begehungen der Wanderwege, bei denen die Beschaffenheit der Wanderwege unseres Bereiches und die Wegzeichen kontrolliert wurden. Beim Arbeitseinsatz am Dreifürstensteig am 15. Oktober haben die beiden, unterstützt von Rainer Wellhäuser und Jürgen Weipert Stufen erneuert und ein Wegstück gegen weiteres Abrutschen gesichert.
Ursula Wichmann überbrachte Grüße vom Zollergau und bat um Entlastung des Vorstandsteams, diese wurde einstimmig gewährt.
Es folgten die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, vorgenommen von Evelin Reiber und Jürgen Weipert. Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Margarete Griebel, für 40 Jahre Marcus Heilig, Ulrich Hartung (beide in Abwesenheit), Bärbel Hartung, Thomas Fischer (in Abwesenheit) und Armin Dieter, für 60 Jahre Mitgliedschaft Ursel Buck, für 70 Jahre Mitgliedschaft Ernst Hausch (in Abwesenheit), Erich Göhner und Erika Fiedler (in Abwesenheit). Wir danken den genannten für ihre Treue zum Verein und für die Unterstützung unserer Ortsgruppe.
Nach einer Pause konnten die Anwesenden, darunter einige Nichtmitglieder den außergewöhnlich eindrucksvollen Multivisionsvortrag von Armin Dieter "Expedition in eine prachtvolle Tierwelt und zu geheimnisvollen Orchideen unserer Heimat" genießen. |
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Besuch des Straßenbahnmuseums Stuttgart am 9. Februar 2025 |
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Am Bahnhof Mössingen trafen sich 21 Wanderfreunde, um mit dem Zug nach Stuttgart Bad-Cannstatt zu fahren. Das Straßenbahnmuseum wartete auf die Besucher. Zunächst sah so aus, als ob der Besuch ausfallen würde, denn der Zug endete abrupt in Tübingen. Der nächste Zug ging nur bis Wendlingen, von da an Schienenersatzverkehr mit dem Bus. Das war für die Gruppe nicht machbar, denn wahrscheinlich wären nicht alle mit dem Ersatzbus mitgenommen worden. So ging es mit dem Bummelzug nach Herrenberg, von dort aus mit der S-Bahn zum Glück ohne weiteres Umsteigen bis zum Bahnhof Bad-Cannstatt.
Die Fahrt mit der historischen Linie 21 konnte dann erst eine Stunde später beginnen. |
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In den schön restaurierten Wagen (Wagentyp GT4 Baujahr 1959 bis 1968, von der Maschinenfabrik Esslingen) wurde eine kleine Rundfahrt an den Mineralbädern vorbei zum Stuttgarter Hauptbahnhof gemacht. Wie früher wurden die Fahrscheine beim Schaffner gekauft, der auch während der Fahrt die Haltestellen persönlich ansagte.
Im Museum, das im ehemaligen Straßenbahndepot Bad-Cannstatt untergebracht ist, haben die Mitglieder des Museumsvereins zahlreiche historische Straßenbahnen, Oberleitungsbusse und die "alte" Zacke ausgestellt. Wie der Museumsführer sagte, arbeiten die Ehrenamtlichen des Museumsvereins ständig an den historischen Schätzen, um sie möglichst wieder fahrbereit zu machen. Wir konnten viel Interessantes erfahren: dass die Spurweite der Schienen einige Male geändert wurde, früher 1 m, heute 1,33 m. Für die historischen Bahnen musste extra, wenn nicht noch von früher erhalten, ein zusätzliches Gleis (für Spurweite 1 m) in die Straße eingelassen werden. Die Stromversorgung (heute 740 V) erfolgt über Stromabnehmer von der Oberleitung. Zu Beginn der Stuttgarter Straßenbahn (1868 - Stuttgarter Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft) mussten Pferde die Wagen ziehen. Damals wurden die Waren der Bauern aus dem Umland in der Stadt mit der Pferdebahn bis zur Markthalle transportiert. Die Elektrifizierung kam, weil die Steigungen (zuerst die Weinsteige) selbst mit 3 Pferden nicht zu bewältigen waren. |
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Zu bestaunen waren auch die ausgemusterten Wagen der Zahnradbahn Zacke. Sie wurde gebaut, um einen Höhenunterschied von 200 m auf einer Entfernung von 2,2 km (größte Steigung ist 17,8 Prozent) zu überwinden. Sie wurde am 23. August 1884 eröffnet und verbindet den Marienplatz in Stuttgart-Süd mit Degerloch. Angeschoben wurde sie zunächst mit einer Dampflokomotive. Ab 1902 wird die Zacke elektrisch betrieben.
Es gab noch so viel zu sehen, aber das Museumsbistro sollte auch noch besucht werden.
Die Rückfahrt mit der DB verlief trotz aller Befürchtungen vollkommen reibungslos, nicht ganz selbstverständlich nach den Erfahrungen am Morgen. |
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Traditionswanderung zum Roßberg am 6. Januar 2025 |
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 In diesem Jahr sind 39 Albvereinler auf den Roßberg zum traditionellen gemeinsamen Mittagessen und Beisammensein am Dreikönigstag gekommen. Besonders schön, dass für die Senioren, die nicht mehr gut zu Fuß sind, ein Fahrdienst eingerichtet war. Bei den Aktiven trauten sich zumindest vier Wanderer die lange Strecke vom Mössinger Freibad zum Roßberg zu. Die anderen Wanderer kamen auf immerhin 10,5 km Wegstrecke vom Parkplatz Bachhalde. Kräftig durchgeblasen wurden sie bei ihrem Auf- und Abstieg. Auch sonnige Momente konnten zwischendurch genossen werden. Vom Turm wurden in diesem Jahr mal wieder die Alpen gut gesichtet, nur oben auf der letzten Etage des Aussichtturmes mussten Brillen und Mützen wegen des Sturmes mit beiden Händen festgehalten werden. Am Parkplatz ein Déjà-vu: wie im letzten Jahr setzte, sobald die Fahrzeuge erreicht waren, ein heftiger Regenschauer ein. Die Traditionswanderung wurde geführt von Klaus Jäger (mittlere Strecke) und Jürgen Weipert (für die lange Strecke) und für die Senioren organisiert von Ernst Rudolf. Für den gelungenen Dreikönigstag bedanken wir uns ganz herzlich bei den drei genannten Ausschussmitgliedern. |
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