in der Falkensteiner Höhle   am Torfelsen bei Messstätten   bei Horb am Neckar   Blick vom Firstberg nach Öschingen  
 
         
         
Strauss Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Mössingen
 
 
         
 
Startseite
Wanderplan
Berichte
Wandern in der Region
Historie
Vorstand
Kontakt
Impressum/
Datenschutz
 
  Berichte von den Wanderungen im Jahr 2026  
  Traditionswanderung zum Roßberg am 6. Januar 2026  
  Wanderung im Schaichtal bei Walddorfhäslach am 8. Februar 2026  
  Wanderung zu wilden Tälern, fürstlichen Höhen und ins Schmeietal am 15. März 2026  
  Jahreshauptversammlung mit Wahlen und Ehrungen am 21.03.2026, im Lehr- und Übungssaal der Freiwilligen Feuerwehr Mössingen  
  Wanderung zum Speichersee Glems und Eninger Weide am 19. April 2026  
  Wanderung rund um Haigerloch zur Fliederblüte am Sonntag, 10. Mai 2026  
  Wanderung zum Wackerstein und Schönberg mit "Pfullinger Onderhos" am 7. Juni  
     
     
     
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2025  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2024  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2023  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2022  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2021  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2020  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2019  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2018  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2017  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2016  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2015  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2014  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2013  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2012  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2011  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2010  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2009  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2008  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2007  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2006  
  >> zu den Berichten aus dem Jahr 2005  
  >> zu den Berichten aus den Jahren 2002 bis 2004  
     
     
  Wanderung zum Wackerstein und Schönberg mit "Pfullinger Onderhos" am 7. Juni  
 
Schloss   Schlosskirche   Schlosskirche   Schlosskirche
Türkenbundlilie   Wackerstein
 
  GeehrteLos ging die knapp 9-km-Rundwanderung am Parkplatz Ruoffseck. Durch lichten Wald war bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bald der 825 m hohe Wackerstein erreicht. Am Wegesrand konnte man u.a. Einbeeren und Türkenbundlilien bewundern. Der imposante Fels ist nicht nur schöner Aussichtspunkt (Georgenberg und Achalm sind gut zu sehen, auch die Höhe des Schwarzwaldes ist zu erkennen), an ihm versuchen sich auch Felskletterer. Er ist einer der höchsten Punkte der Pfullinger Gemarkung und als Naturdenkmal geschützt. Nach kurzem Abstieg zum Sättele ging es wieder hinauf auf 793 m zum Schönberg. Der imposante Schönbergturm ist 26,4 Meter hoch, der 1905 nach einem Entwurf des Architekten Theodor Fischer, der auch die Pfullinger Hallen entwarf, errichtet wurde. Wegen Eichen-Prozessionsspinners war der Aussichtsturm leider nicht zugänglich.  
 
Schloss   Schlosskirche   Schlosskirche
Auf dem Wackerstein   Unterhose auf dem Schönberg   Theodor-Fischer-Eiche
 
  Nach ausgiebiger Rast machte man sich auf einen weniger begangenen Weg über das Naturschutzgebiet "Won". Die von Wald umsäumten Wiesenflächen bilden mit den einzeln stehenden Bäumen eine parkähnliche Landschaft. Der Blick zurück zum nun schräg gegenüberliegenden Wackerstein rundete die schöne Wanderung ab. Zum Abschluss wurde im Rasthaus Schanz am Genkinger Skilift eingkehrt. Wanderwart Michael Müller freute sich über 31 Mitwanderer, die sich ganz herzlich für diese landschaftlich reizvolle Tour bedanken.  
     
     
     
  Wanderung rund um Haigerloch zur Fliederblüte am Sonntag, 10. Mai 2026  
 
Wandergruppe   kapf   Jüdischer Friedhof
Wandergruppe   Kapf   Jüdischer Friedhof
 
  Bei herrlichem Wanderwette konnten wir 27 Teilnehmer begrüßen, erfreulicherweise waren 7 neue Mitwanderer dabei. Mit privaten PKW`s fuhren wir gemeinsam zum Parkplatz beim Atomkeller-Museum nach Haigerloch. Nach dem Treppenaufstieg an der Schlosssteige konnten wir einen Blick in die barocke Schlosskirche werfen.  
 
Schloss   Schlosskirche    
Schloss   Schlosskirche auf dem Fels    
 
  Die Kirche wurde um 1600 unter dem Fürstenpaar Christoph und Katharina von Hohenzollern erbaut. Oben beim Schloss angekommen, wurden wir mit einem herrlichen Ausblick über das wildromantische Eyachtal belohnt. Am Kapffels, dessen Gipfelkreuz bis weit in das Tal zu sehen ist, bot sich uns eine weitere Aussicht ins Tal. Der Rundweg entlang der Talkante belohnte uns immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf das Felsenstädtchen, das seinen Namen zu Recht erhielt. Auch Reste der Fliederblüte an den Hängen konnten wir noch bestaunen. Durch eine gut befestigte Schlucht erreichten wir über kleine Brücke den jüdischen Friedhof. Hier am Eingang zum ehemaligen jüdischen Viertel Haag liegt der im Jahre 1802 angelegte Friedhof. Hier erhielten die Juden die Erlaubnis, einen neuen Begräbnisplatzanzulegen. In der ehemaligen Synagoge konnte die jüdische Gemeinde ab dem Jahre 1783 ihre Gottesdienste abhalten. Zahlreiche Gedenktafeln erinnern an die Vernichtung der Juden im dritten Reich. Im beschaulichen Vorhof haben wir unsere Vesperpause eingelegt.  
 
St. Anna   St. Anna
Wallfahrtskirche St. Anna
 
  Immer wieder strömte Fliederduft durch die Gassen beim Aufstieg zur Ortsmitte. Angekommen an der evangelischen Kirche, die 1860 bis 1863 erbaut wurde, konnten wir eine Kopie von Leonardo da Vincis Hauptwerk, das Abendmahl, in den Abmessungen des Originals bewundern. Einige Wanderer konnten hier eine Pause einlegen. Für den Rest ging es weiter vorbei am Zollerblick zum Wasserturm. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Wallfahrtskirche St. Anna, die im Jahre 1753 - 1757 durch den Fürst Joseph Friedrich von Hohenzollern Sigmaringen errichtet wurde.  
     
 
Ev. Kirche   Abendmahls
Ev. Kirche mit Kopie des Heiligen Abendmahls von Leonardo da Vinci
 
  Zurück ging es zum Römerturm, der von oben eine herrliche Rundsicht bis zum Roßberg bot. Abschließend sind wir in Heimatnähe gemütlich eingekehrt. Diese wunderschöne, erlebnisreiche Wanderung wurde geführt von Evelin Reiber und Inge Maier, vielen Dank dafür.  
     
     
     
  Wanderung zum Speichersee Glems und Eninger Weide am 19. April 2026  
 

In Fahrgemeinschaften fuhren die 14 Teilnehmer zum Startpunkt der Wanderung beim Waldfreibad Eningen u.A. Vorbei am Schützenhaus führte uns der Weg über die Streuobstwiesen zum Gutenbergfelsen einem beeindruckenden Aussichtspunkt mit Panoramablick auf die Steilhänge der Alb, die Achalm sowie zum Rossberg und zum Schönbergturm.
Der Gutenbergfelsen ist nach Johannes Gutenberg benannt, dem Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern.
Angekommen auf der Höhe erreichten wir das obere Speicherbecken vom Pumpspeicherkraftwerks Glems. Ein Pumpspeicherkraftwerk ist eine clevere Technologie, die es ermöglicht, überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Das Pumpspeicherkraftwerk Glems ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Energieversorgung und ein Beispiel dafür, wie Technik und Natur miteinander harmonieren können.
Die wohlverdiente Rast erfolgte im Wanderheim Eninger Weide. Das moderne, großzügige Wanderheim wurde 1972-75 von der Ortsgruppe Eningen unter Achalm unter Leitung ihres Vorsitzenden Hans Schenk unweit des Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weges und nahe am Albtrauf errichtet.
Die Eninger Weide wurde bereits im Mittelalter als Weide genutzt. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber.
Der Rückweg ging vorbei am Wildschweingehege und am Rotwildgehege zum Stauseeblick mit Blick auf das untere Glemser Speicherbecken. Bei der kurzen Rast gabs noch leckere Muffins und ein Schnäpsle.
Weiter ging es zum Hännersteigfelsen, einem herrlichen Aussichtspunkt. Von hier oben genossen wir einen atemberaubenden Blick auf die Achalm, den markanten Berg, der das Reutlinger Stadtbild prägt.

 
 
Wandergruppe   Speichersee   Eningen
Wandergruppe   Oberer Speichersee   Eningen unter Achalm
 
 
Teufelsschlucht   Speichersee   Wildgehege
Teufelsschlucht   Unterer Speichersee   Wildgehege
 
 

Vorsicht war geboten beim steilen Abstieg durch die Teufelsschlucht.
Die Teufelsschlucht ist eine imposante Felsformation, die vor etwa 10.000 Jahren durch einen Bergsturz entstanden ist. Der Sage nach soll hier der Teufel sein Unwesen getrieben haben.
Wohlbehalten kam die Gruppe wieder am Parkplatz an.
Der Wanderweg »hochgehteufelt« führt durch die beeindruckende Teufelsschlucht, die ihm den Namen gab, und bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. Die Schlucht führt auf sportlichem Weg auf die Albhochfläche, wo eine Vielfalt an Natur und Aussichtspunkten wartet.
Rund um die Eninger Weide, einem Paradies für Naturliebhaber und Familien, laden Grillplätze und ein Spielplatz mit Waldkugelbahn zum Spielen und Verweilen ein. Wer Glück hat, entdeckt im Wildgehege Rothirsche und Wildschweine.
Der Weg führt außerdem zu drei spektakulären Aussichtsfelsen: Der Hannersteigfels bietet einen überwältigenden Blick in die weite Landschaft, der Stausee-Blick eine herrliche Aussicht auf den Glemser Stausee und am Gutenberg wartet ein faszinierender Panoramablick auf die Steilhänge der Alb, die Achalm und Eningen unter Achalm. Malerische Streuobstwiesen entlang des Weges runden das Naturerlebnis ab und laden zu erholsamen Spaziergängen ein.
Bei einer wohlverdienten Rast im Wanderheim Eninger Weide oder im gemütlichen Schützenhaus kann man sich mit regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen.
Die Wanderer waren begeistert von dieser interessanten und aussichtsreichen Wanderung. Vielen Dank den Wanderführern Martha Schanz und Rainer Wellhäuser.

 
     
     
     
  Jahreshauptversammlung mit Wahlen und Ehrungen am 21.03.2026, im Lehr- und Übungssaal der Freiwilligen Feuerwehr Mössingen  
  GeehrteNach der Begrüßung durch Michael Müller gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute ihrer im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder.

Rechner Willy Renz konnte über einen ausgeglichen Haushalt berichten und sich über Spenden an den Verein freuen. Am 31.12.2025 betrug der Mitgliederstand 157 Personen.

Wanderwart und Familienfachwart Michael Müller zählte folgende Fakten zur Wanderstatisik auf: 3 Halbtageswanderungen mit 84 Teilnehmern, 13 Tageswanderungen mit 229 Teilnehmern, 14 Wanderungen/Treffen mit 312 Teilnehmern aus der Seniorengruppe, 46 Treffen der Nordic-Walking Gruppe mit 368 Teilnehmern und ein Naturschutzeinsatz; zusammen 75 Veranstaltungen, mit 307 erwanderten Kilometern und 1094 Teilnehmern. Zeitaufwand für die Vorbereitung der Wanderungen für 22 Wanderführer waren 858 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit.
Es gab zwei Aktionen der Familiengruppe: die Barfußwanderung durch die Steinlach im Ferienprogramm mit 30 Teilnehmern und die Schmiedeaktion an der historischen Messerschmiede mit 28 Teilnehmern.

Seniorenwart Ernst Rudolf konnte von 14 durchgeführten Veranstaltungen erzählen, darunter ein Grillfest, ein geselliger Abend mit Jahresrückblick in Bildern und eine Busausfahrt am 19. Juni zusammen mit den Aktiven zum Kloster Neresheim mit Führung im Kloster und in der Bug Katzenstein mit anschließender Einkehr im Burggasthaus.

Die Wegwarte Klaus Jäger und Dieter Buck überprüften eine Wegstrecke 43,5 km. Arbeitszeit für durchgeführte Maßnahmen (Freischneiden, Wege abstützen, Wegzeichen und Markierungen anbringen) waren 37,5 Std.

Naturschutzwart Karl Haldenwang erzählte von der 26. ”Aktion Irrenberg”, wo Grasschnitt aus der Fläche abtransportiert werden musste. Fünf Mitglieder der OG Mössingen, leisteten abei zusammen 20 Arbeitsstunden. Außerdem unternahm er unzählige Naturschutz-Kontrollgänge. Und beobachtete vor allem nachts das Vorkommen der Geburtshelferkröten beim Märchesee.

Die Entlastung des gesamten Ausschusses erfolgte einstimmig durch Handzweichen.

Geehrt wurden langjährige Mitglieder für 25 Jahre, für 40 Jahre, 60 Jahre und 70 Jahre Mitgliedschaft.

Zur Wahl stand der bisherige Ausschuss, der einstimmig wiedergewählt wurde.

Der Bildvortrag von Hans Jakob Eckle: "Quellen und Gewässer der Schwäbischen Alb – Bilder von ca. 50 Quellen auf und am Rande der Schwäbischen Alb, sowie Tiere und Pflanzen rund um die Quellen" folgte als Abschluss.

 
     
     
     
  Wanderung zu wilden Tälern, fürstlichen Höhen und ins Schmeietal am 15. März 2026  
  SeidelbastIn Fahrgemeinschaften fuhren wir (11 Teilnehmer) zum Startplatz unserer Wanderung, Wanderparkplatz Fürstenhöhe (794 m bei Störzingen/Oberschmeien). Der versprochene Alpenblick mit Säntis konnte wetterbedingt leider nicht genossen werden. Nach dem Wanderstart durch einen Nadelwald konnten wir schon die ersten Seidelbastvorkommen betrachten. Außerdem beeindruckten verschiedene Moosarten wie das Kranzmoos, das Etagenmoos, das Waldhaarmützenmoos, das Federmoos und das Besen-Gabelzahnmoos.
Beim Abstieg ins Ursental wurde die Zählung der Seidelbastsichtungen wegen ihrer Häufigkeit dann abgebrochen. Ein größeres, halbwegs ausgewachsenes Exemplar konnten wir erst gegen Ende der Tour entdecken.
Weiter ging es durch die Zupferhalde zum Kesseltal. Auf den Sonnenäckern wurde die erste Rast eingelegt. Im Kesseltal aufwärts boten abgestorbene Eschen einen traurigen Anblick.
Auf wildromantischen, teils abenteuerlichen Wegen (vorausgegangene Waldarbeiten machten die Wege teils schwer begehbar) ging es unterhalb der Zupferfelsen durch ein beeindruckend wildes Felsenmeer hinab zur Schmeie. Dort an einem Felsen ist eine Tafel angebracht, die an die ehemalige Bettelküche erinnert. Die ehemals große Höhle ist wegen der Sprengung beim Bau der Eisenbahn nicht mehr zu sehen. Zur Höhle wurden die fahrenden Leute geleitet, da die Einwohner der umliegenden Siedlungen Angst um ich Eigentum hatten, sollten sich die Fahrenden im Ort niederlassen.

 
 
Biberbau   Gruppe   Schmeiental
Biberbau   Wandergruppe   Im Schmeiental
 
 

Entlang der Schmeie entdeckten wir die Spuren eines Bibers, viele „bearbeitete“ Sträucher und kleine Bäume, die gefällt wurden und zu einer Biberburg aufgeschichtet waren. Bei unserer zweiten Rast konnten nach Hinweisen von Karl an seichten Stellen kleine Schwärme der winzigen Forellenbrut bestaunt werden. Beim Weiterwandern entdeckten wir an der mit hohen Felsen bestückten Ostseite der Schmeie einige interessante Blüten (Salweiden, Seidelbast, Märzveilchen, Märzenbecher, gelbe Buschwindröschen, hohler Lerchensporn in lila und weiß und stinkende Nieswurz).
Durch das felsbestückte Ursental ging es zu unserem Ausgangspunkt (begleitet von neuen Seidelbastvorkommen) auf der Fürstenhöhe.
Nach einem wunderschönen, erlebnisreichen Wandertag kehrten wir nach der Ankunft in der Heimat noch zu einem verdienten Abendessen zur „Nachbesprechung“ ein. Vielen Dank an Karl, unserem Wanderführer und Naturschutzwart. (Er hatte sich sehr um eine Abkürzung der Tour bemüht, weshalb aus der 12,5 km-Tour nur ca. 10 km wurden.)

 
     
     
     
  Wanderung im Schaichtal bei Walddorfhäslach am 8. Februar 2026  
 
Teich   Gruppe   Sulzeiche
zugefrorener Teich   Wandergruppe   Sulzeiche
 
 

Anfang und Ende der Wanderung war der Wasserturm Walddorfhäslach. Währen der ersten Schritten auf der Straße oberhalb von Häslach waren durch den Nebel in der Ferne die Berge nur schemenhaft zu erkennen. Dann über die Brücke Bundesstraße 27 ging es auf dem Waldenbucher Weg in den Schönbuch. Bald war der Grill- und Rastplatz Waldenbucher Brücke im Schaichtal erreicht. Ein Gedenkstein und eine Tafel erinnern an 50 Jahre Naturpark Schönbuch. Der Naturpark wurde 1972 gegründet, nachdem der in den 60er Jahren im südöstlichen Schönbuch geplante Flughafen durch Proteste erfolgreich verhindert worden war.
Nach kurzer Trinkpause ging es weiter im romantischen Schaichtal, einem Naturschutzgebiet. Zwei mit Eis bedeckte Seen, waren wirklich zauberhaft anzusehen. Einer davon soll im Sommer mit Seerosen bewachsen sein. Am Wegesrand erschien zuerst der Häfnerbrunnen, aus dem kristallklares Wasser sprudelt. Und danach der Heilbrunnen mit dem Pumpenhäuschen. Als die Brunnen für Häslach nicht mehr genug Wasser lieferten, wurde 1951 die Pumpstation im Schaichtal in Betrieb genommen. Sie förderte das Wasser in das oberhalb auf dem Schaichberg gelegen Wasserreservoir. Wegen des Bevölkerungswachstums reichte auch das bald nicht mehr, es kam zum Zusammenschluss mehrerer Wasserversorger. Der 26 Meter hohe Wasserturm wurde 1966 auf dem Schaichberg errichtet. Er hat zwei Versorgungskammern mit einem Gesamtvolumen von 300 m³. Das recht für mehrere Gemeinden vom Ammertal bis zum Schönbuch.

 
 
Häfnerbrunnen   Mutige   Eule   Wasserturm
Häfnerbrunnen   2 Mutige   Dieter mit Eule   Wasserturm
 
  Den Weg zurück durch den Wald begleiteten liebevoll geschnitzte Wildtiere. Schließlich wurde kurz vor dem Ende der Wanderung die 450 Jahre alte Sulzeiche bewundert. Ihr Durchmesser beträgt ca. 2 m, die weitausladenden Äste reichen bis zum Boden.
Auf dem Rückweg auf der Höhe zeigte sich die Alb in Blickrichtung Osten von ihrer schönsten Seite, der Hohenneuffen leuchtete in der Sonne.
Bei der Einkehr im Restaurant am Wasserturm klang der Wandertag aus.
Diese schöne und sehr interessante Wanderung wurde von Inge Saile und Dieter Buck geführt. Wir (11 Wanderer) danken den beiden ganz herzlich, auch für die am Rastplatz gereichten wohlschmeckenden Plätzchen.
 
     
     
     
  Traditionswanderung zum Roßberg am 6. Januar 2026  
 
Gruppe Unermüdliche  
 
  Das Wanderjahr 2026 begann traditionsgemäß am Dreikönigstag mit der Wanderung zum Roßberg. Wohl wegen des Wetters kamen in diesem Jahr nur 21 Wanderfreunde zusammen. Schneefall und Nebel hatten bestimmt einigen die Lust am Wandern genommen. Wie immer wurde auf verschieden langen Wegen gegangen. Drei sind vom Parkplatz über den Talheimer Bergrutsch und das Roßfeld gekommen. Die meisten nahmen den einfachsten Weg über die Bachhalde. Drei Unerschrockene waren total verschneit, als sie im Lokal ankamen. Sie waren von Mössingen über den Firstberg und das Roßfeld gelaufen. Für die Senioren, die nicht mehr gut zu Fuß sind, war ein Fahrdienst eingerichtet. Leider versperrte dichter Nebel die Sicht. Es gab keinen Alpenblick wie im letzten Jahr.
Die Traditionswanderung wurde geführt von Klaus Jäger (mittlere Strecke) und Jürgen Weipert (für die lange Strecke) und für die Senioren organisiert von Ernst Rudolf. Für den trotz widrigen Wetters gelungenen Dreikönigstag bedanken wir uns ganz herzlich bei den drei Genannten.
 
     
     
     
     
     
     
     
  >> zurück zum Seitenanfang