in der Falkensteiner Höhle   am Torfelsen bei Messstätten   bei Horb am Neckar   Blick vom Firstberg nach Öschingen  
 
         
         
Strauss Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Mössingen
 
 
         
 
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  Berichte von den Wanderungen im Jahr 2024
  Traditionswanderung zum Roßberg am 6. Januar 2024
  Wanderung in Heimatnähe am 29. Januar 2024
  Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2024
  Stadtwanderung in Reutlingen am 25. Februar 2024
  Wanderung zu den Frühblühern bei Hayingen am 17. März 2024
  Alpakawanderung am 14. April 2024
  12500 Schritte, durch Mössinger Streuobstwiesen am 28. April 2024
  Wander-Erinnerungen aus mehr als 50 Jahren am 4. Mai 2024
  Spendenwanderung im Rammert bei Dettingen am 5. Mai 2024
  Schmieden an der historischen Messerschmiede in Mössingen als Familienaktion für Väter am 19. Mai
   
   
   
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  Schmieden an der historischen Messerschmiede in Mössingen als Familienaktion für Väter am 19. Mai
 
Bilderabend Beim Nabu Schmieden ist mehr als nur mit dem Hammer auf ein heißes Eisen zu klopfen, diese uralte Technik der Umformung von Metallen wurde sehr anschaulich am Pfingstsonntag den Vätern und einer Mama mit ihren Kindern (19 Teilnehmern) vorgeführt. Hans Streib von den Museumsleuten der Messerschmiede erzählte die Geschichte der über 140 Jahre alten Schmiedewerkstatt.
  Mithilfe des Blasebalg wurde das Kohlenfeuer mit Luft versorgt und somit konnte die Temperatur des Feuers entsprechend geregelt werden. Über eine Farbskala von Rot über Gelb bis Weiß wusste der Schmied, welche Temperatur das Eisen gerade besitzt. Im Verkaufsraum der Schmiede konnte die unterschiedlichsten Messer, Dolche und Stilette von ganz groß bis winzig klein angeschaut werden.Mithilfe des Blasebalg wurde das Kohlenfeuer mit Luft versorgt und somit konnte die Temperatur des Feuers entsprechend geregelt werden. Über eine Farbskala von Rot über Gelb bis Weiß wusste der Schmied, welche Temperatur das Eisen gerade besitzt. Im Verkaufsraum der Schmiede konnte die unterschiedlichsten Messer, Dolche und Stilette von ganz groß bis winzig klein angeschaut werden. Doch nun war es höchste Zeit, dass die Kinder selbst etwas schmieden. Im Garten stand eine moderne mobile Schmiede. Ausgestattet mit Schürze, Handschuhen und Schutzbrille wurden von den Kindern die Rundmaterialien ins Feuer gelegt und nach dem Erreichen der Temperatur auf dem Amboss mit dem Hammer geschmiedet. Nach mehreren Durchläufen entstand langsam eine einfache Messerform. Es folgte das Abkühlen der Messer im Wasser. Die „Rohlinge“ wurden am Schleifstein von Manuel Nill scharf geschliffen und in den Messerschaft aus Holz eingepresst. Viele Messer waren Unikate und sahen als Butterbrotmesser, besonders aus. Und sicher schmeckte die damit aufgestrichene Butter auf dem Brot auch besonders gut, wie einige Kinder berichteten.
   
   
   
  Spendenwanderung im Rammert bei Dettingen am 5. Mai 2024
 
Bilderabend Beim Nabu Erich
  Trotz schlechter Wetterprognose haben bei der diesjährigen Spendenwanderung der Kreissparkasse Tübingen 13 Wanderer insgesamt 117 km (gleich 117 Euro erwandert). Bei Wechsel zwischen Nieselregen und ein bisschen Sonnenschein wurde die Strecke unter Leitung eines Wanderführers in drei Stunden geschafft. Frisches Maigrün begleitete die Gruppe. Der Wanderführer erzählte von Habitatbäumen, die in bestimmten Flächen gekennzeichnet und dokumentiert werden müssen. Habitatbäume sind besonders wertvoll für die Natur, da sie besonders viele Pflanzen Tiere beherbergen oder ernähren. Diese Bäume sind von der Waldbewirtschaftung ausgeschlossen.
 
Bilderabend Beim Nabu Erich
  Der Wanderführer zeigte eine eingezäunte Fläche, in der die jungen Bäumchen nicht durch Wildverbiss gestört werden. Die Bäumchen dort bilden einen grünen Teppich. Die kleine Anlage dient der Forschung, inwieweit der Bestand an Wild den Wald beeinflusst. Rund um das Lothardenkmal konnte beobachtet werden, wie sich der Wald seit dem Sturm, der damals die Bäume (meist Fichten) umgeworfen hatte, sich natürlich erholt. Heute wächst dort ein Mischwald mit vorwiegend Laubbäumen heran.
Der Rückweg zum Stadtion verlief vorbai am Garten von Prof. Doschka. Verschiedene Hartriegel und Rhododendren blühten und eine große bunte Frühlingsblüherwiese beeindruckten die Teilnehmer.
Zum Schluss wurden die Spenden eingelöst, sie kommen der OG Dusslingen zu Gute, die damit Nistkästen im den Dusslinger Streuobstwieden aufstellen will.
Und dann konnte noch die Verpflegung beim Sportverein Dettingen genossen werden.
Dank an alle Wanderführer vom Albverein und die Helfer vom Sportverein Dettingen.
   
   
   
  Wander-Erinnerungen aus mehr als 50 Jahren
  Zum 50jährigen Stadtjubiläum zeigte Erich Göhner ausgewählte Dias aus seinem umfangreichen Archiv.
 
Bilderabend Beim Nabu Erich
 

Die Fotos von den ersten Gebirgstouren der Ortgruppe in den 1960er Jahren zeigten zünftig gekleidete Frauen und Männer als Seilschaften beim Überqueren von Gletschern und Schneefeldern. Kniebundhosen, Filzhüte, Eispickel und Kartentaschen gehörten damals zur Ausrüstung.
Dann zeigte er Fotos mit Personen, die die Ortsgruppe besonders geprägt hatten: Hans Grohe, Reinhold Neth und Fritz Müller, der im letzten Jahr verstorben ist.
Schön anzusehen, die Trachtenträger und den Festwagen beim Festumzug.
Ebenso schöne Erinnerungen für die Anwesenden waren Bilder von Gebirgstouren, bei denen einige Klettersteige u.a. zur Zugspitze gemeistert wurden. Auch das Maibaumstellen, einschließlich abgesägtem Maibaum und die Sonnwendfeier auf der Olgahöhe kamen als Fotos vor. Der Vortrag endeten mit mit Fotos mit den Wanderwochenenden in der Sächsischen Schweiz und der Ehrung von Fritz Müller mit der Georg Farbach Medaille (2010).
Wanderlieder zwischendrinn sorgten zusätzlich für Abwechslung.
Wir bedanken Erich Göhner und ganz herzlich für diesen schönen Abend.

   
   
   
  12500 Schritte, durch Mössinger Streuobstwiesen am 28. April 2024 (in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst)
 
Tag der Streuobstwiese Beim Nabu Unterwegs
 

Zum Tag der Steuobstwiese, der Bundes- und Europaweit immer am letzten Wochenende im April
gefeiert wird, hatte der Schwäbische Albverein zusammen mit dem Netzwerk Streuobst zu einer
Wanderung mit Informationen und einer kleinen Verkostung von Streuobsterzeugnissen eingeladen.
Die 12500 Schritte sind auch dem Stadtjubiläum 1250 Jahre Mössingen gemünzt. Und zufällig
kommt man auf die ungefähre Anzahl an Schritten wenn man die Streuobstwegle und das Leisawegle
mit einander kombiniert: 7 Kilometer. Vom gemeinsamen Start am Parkplatz Aiblestraße führte der
Weg die 48 Teilnehmer zur Linsenhalde der Weg der seinen Namen von einer alten Flurbezeichnung
hat. In Mössingen wurden Leisa (= Linsen) über Jahrhunderte zusammen mit Getreide angebaut
und waren ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Der Linsenbach und die Linsenhalde zeugen noch
heute davon. An einzelnen Stationen erklärten Sabine und Uli Eder über verschiedene
Steuobstthemen auf - so war zu erfahren, dass der Apfel in der heutigen Form es erst seit ca. 150
Jahren vorkommt und weiter kultiviert wurde und ursprünglich aus Kasachstan kommt. Noch in den
50er Jahren gab es Prämien für die Rodung von Obstbäumen, damit die Landwirte die Wiesen
maschinell leichter bewirtschaften konnten. Naturschutzwart Karl Haldenwang informierte über
verschiedene Tier und typische Pflanzen der Baumwiesen und am Waldsaum. Sogleich zeigte sich
dann eine Feldlerche hoch in der Luft über uns, ihr Lied singend. Wieder einmal mehr hatte Karl Haldenwang
sein Wissen zu Alt-Mössinger Originalen ausgegraben, die viel besser noch als heute, die
Streuobstwiesen zu nutzen wussten. Am Aussichtspunkt Kälberauchtert wurde noch eine kurze Rast
eingelegt. Klaus Jäger in seiner Funktion als Wegwart, berichtete über das Wegnetz des Albvereins
mit 19 000 Kilometer insgesamt und auch über die Wege hier um Mössingen. Von hier aus waren
es nur noch wenig 100 Meter zu Wiese der Streuobstnetzwerker, hinunter am Panoramaweg. Dort
angekommen, warteten Einige mit Sitzmöglichkeiten und mit Produkten aus den
Streuobstmanufakturen um kleine Versucherle zu kosten. Besonders auch der neue
Streuobstamaretto "Pruno" hergestellt aus Zwetschgenkernen, Streuobstdestillat und Kandiszucker
war stark nachgefragt.

 
Erklärung Ausklang Ausklang
 

Nach dem viel Gehörtem von Obst und Bewirtschaftung, war dieser Abschluss sehr gelungen, auch
die gespendeten Kuchen und Muffins fanden ihre Abnehmer. Der Dank an die Netzwerk Streuobst
Gruppe und Organisatoren der Wanderung wurde von Michael Müller ausgesprochen. Man war sich
jetzt schon einig: Es sollte eine Fortsetzung dieser Reihe im nächsten Jahr geben.

   
   
   
  Alpakawanderung am 14. April 2024
  Alpakas„Wer einem Alpaka zu lange in die Augen schaut, ist von ihm für immer gefesselt," dieses Sprichwort aus dem Anden, dem Herkunftssland der Alpakas, war für viele der 53 Teilnehmer/innen auch zutreffend, als sie sich am vergangen Sonntag wieder von den Tieren verabschiedet haben. Doch der Reihe nach: Ranchbesitzer Hanne und Herbert Ruch begrüßten die angereisten Familien und Einzelpersonen vor dem Stall- und Wohngebäude in Gomadingen-Wasserstetten.
Hierbei erfuhren wir Wissenswertes über die Kleinkamelart und deren Haltung: So dass diese ein hochwertiger Wolllieferant sind, es jedoch in Deutschand immer weniger Verarbeitungsmöglichkeiten dafür gibt. Die Herstellung der mit Alpakawolle produzierten Produkte erfolgt daher großteils in Südamerika. Das Alpakas zu den Fluchttieren gehört und es auf Schreck auch mal losrennen kann. Alle die ein Alpaka gebucht hatten wurden jetzt in den Stall gebeten um die Tiere (alle durchweg Mädels) für die anschließende Runde in Empfang zu nehmen. Mit Halfter und Leine trotteten die Alpakas langsam aus dem Stall in der Erwatung auf die Besucher und die Wanderung im Grünen. Genauso aber stauten alle über die Anmut und die Sensibilität der Tiere, dies sie Ausstrahlten, die einen mehr die anderen weniger, je nach Temperament.
 
Alpakawanderung Alpakawanderung Lautertal
 

Zunächst ging es die Hauptstraße entlang bis über die Lauterbrücke, hier erinnerte eine Skulptur an die Zeiten der Schafwäschen an der Lauter zurück. Das Waschen, über dass sich die Schafe hatten ergehen lassen müssen, bevor sie geschoren wurden, war wegen der Sauberkeit der Wolle wichtig.
Der Weg ging ab jetzt stetig begrauf bis wir auf der Ebene oben angekommen sind. Die Alpakas haben es genossen immer wieder ein Büschel Gras oder die Blätter der jungen Triebe zu fressen. Von hier oben hatte man immer wieder einen schönen Tiefblick runter ins Lautertal. Oben standen die Wiesen im schönem gelb des Löwenzahns prachtvoll da. Nach einer kurze Rast mit Esspause für die Gruppe und die Tiere ging es dann, schon am Wendepunkt angekommen, runter nach Dapfen und am Lautertalradweg zurück bis Wasserstetten. Spätstens jetzt hatten alle Alpakaführer sich an die Tiere gewöhnt und das Tier sich an die Führung? Jedenfalls war die Zeit sehr schnell vergangen stellen einige fest. Noch ein kurzer Blick in den Hoflanden mit allerlei Alpakaprodukten die hier angeboten werden. Ein Teil der Familien verabschiedete sich gleich, der großteil machte sie noch auf zur Abendeinkehr in den Hirsch nach Dapfen. Hierbei stärkten sich die Alpakaführer von den Anstrengungen der Tour- Spätzle mit Soße war bei den Kindern der Renner.

   
 
   
  Wanderung zu den Frühblühern bei Hayingen am 17. März 2024
   
 
Gruppe   Ruine Ehrenfels   Glastal
Gruppe bei der Wachholderheide   bei der Ruine Ehrenfels   im Glastal
  Vom Ausgangspunkt der 10-km-Rundwanderung Parkplatz Digelfeld bei Hayingen führte der Weg durch das Schweiftal zur Burgruine Alt-Ehrenfels. Der kurze Anstieg zu den Resten der alten Burg war durchaus anspruchsvoll. Oben auf 610 m NN angekommen, waren noch einige Mauern der ehemaligen Burg zu sehen. „Diese ist von den Dienstleuten der Gundelfinger im 13. Jahrhundert erbaut worden, welche sich selbst den Beinamen Ehrenfels gaben. Im Jahr 1474 wurde die Burg an das Kloster Zwiefalten verkauft, nachdem sie zuvor der Hohensteiner Familie und später Württemberg gehört hatte. Seit dem Verkauf verfiel das Gemäuer; Räuber sollen sich dort aufgehalten haben, welche Überfälle auf dem damals vorbeiführenden Handelsweg ausübten und Alt-Ehrenfels als Zufluchtsort nutzten. Daher wurde die Burg 1516 auf Befehl des Zwiefaltener Abtes Sebastian zerstört,“ (aus Wikipedia). Nach kurzer Pause folgte der Weg dem wild-romantischen Glastal. Das neue Schloss Ehrenfels wurde angesteuert. Das Schloss ist an Stelle eines ehemaligen Klosters in Form eines Gutshofes errichtet worden und diente zuerst dem Abt des Klosters Zwiefalten, Augustin Stegmüller, als Sommerresidenz, wurde später vor allem als Vorratskeller genutzt, da in Zwiefalten wegen des sumpfigen Bodens kein Keller gegraben werden konnte. Im Zuge der Säkularisation ging das Schloss in Privatbesitz. Die Stiftung der heutigen Besitzer dient dem Erhalt des Bauwerkes, es kann für Veranstaltungen angemietet werden.
 
Glastal Schloss Ehrenfels bei der Wimsener Höhle
im Glastal Schloss Ehrenfels bei der Wimsener Höhle
 

Bald war dann die Wimsener Höhle erreicht. Die Karsthöhle, erstmals erwähnt im 15. JH, ist mehr als einen km lang, nur kleiner ein Teil davon kann per Boot besichtigt werden. Nach dem Besuch von Kurfürst Friedrich I. im Jahr 1803 wird sie auch „Friedrichshöhle“ genannt. Die lateinische Inschrift über dem Eingang lautet übersetzt: „Dankbar begrüßt den hohen Besuch die hier waltende Nymphe. Fröhlicher fließet dir nun, Friedrich, die rauschende Ach. 9. August 1803 Friedrich Freiherr von Normann.“ Diese Inschrift ließ Philipp Christian von Normann-Ehrenfels anbringen, damit dankte er für seine Ernennung zum Minister und die Verleihung von Schloss Ehrenfels.
Die Runde schloss sich über den Ehrenfelser Weg und durch das Glastal (Kernzone des Biosphärenreservates) vorbei am Lämmerstein und ab der Hayinger Brücke über eine schöne Wachholderheide zum Parkplatz Digelfeld. 

 
Wimsener Höhle Märzenbecher Küchenschellen
Wimsener Höhle Märzenbecher Küchenschellen
 

Besonders im Glastal waren große Vorkommen von Märzenbechern zu sehen. Gelbe und weiße Buschwindröschen, Sumpfdotterblumen an den Rändern der Bäche, Lärchensporn in weiß und violett, Lungenkraut in blau-rot, Seidelbast, Gelb- und Blaustern zeigten sich während der ganzen Wanderung. Und am Ende leuchteten zahllose Küchenschellen dunkel violett auf dem Hügel mit der Wachholderheide. 
Zum Abschluss wurde eingekehrt beim Talwirt. 
Diese schöne abwechslungsreiche Runde führte unser Naturschutzwart Karl Haldenwang, der wie immer viel zu Natur und Geschichte des Gebietes erzählen konnte. Vielen Dank, lieber Karl für dieses schöne Naturerlebnis sagen 22 Teilnehmer.

   
     
   
  Stadtwanderung in Reutlingen am 25. Februar 2024
 
Bei der Stadthalle   Tübinger Tor   Kloster
Bei der Stadthalle   Renoviertes Tübinger Tor   Kloster, heute Heimatmuseum
 

Viele schöne Ecken konnte (Stadt)-Wanderführer Jürgen Weipert 29 Interessierten zeigen. Zum Beispiel das neu renovierte Tübinger Tor, das ehemalige Kloster, heute Stadtmuseum mit dem romantischen Klosterhof, den Spitalhof, den Marktplatz mit dem Maximilianbrunnen, Teile der alten Stadtmauer und so weiter. Die Marienkirche wurde extra für die Wandergruppe aufgeschlossen.
Die Besiedlung Reutlingens begann schon in der Steinzeit, die Reste der Burg auf der Achalm stammen aus dem 11. Jahrhundert, allerdings wurde die Burg, die seit dem 15. JH im Zerfall begriffen war, vollends geschleift. Die Steine dienten als Baumaterial für Stadthäuser. 1822 ließ der württembergische König Wilhelm I. einen Bergfried als Aussichtsturm auf den Grundmauern des alten Turmes errichten. Der Ort Reutlingen wurde zuerst 1089/1090 im Bempflinger Vertrag erwähnt.

 
Klosterhof   Maximilian II   Spital
Im Klosterhof   Brunnen mit Maximilian II   Spital
 

Das Standbild von Kaiser Maximilian II erinnert daran, dass Reutlingen seine demokratische Verfassung von Kaiser Maximilian II zurückerhielt und damit wieder freie Reichsstadt wurde.
Das heutige Stadtmuseum wurde 1278 als Steinhaus erbaut und später durch einen Fachwerkanbau erweitert. Es wurde als Zehnt- und Pfleghof des Zisterzienserklosters Königsbronn genutzt.
Die Marienkirche wurde zwischen 1247 und 1343 im gotischen Stil erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie unter dem Einfluss Martin Luthers reformiert. Beim großen Stadtbrand von 1726 wurde sie stark beschädigt, vor allem die Inneneinrichtung fiel dem Brand, ebenso wie die meisten Gebäude der Stadt zum Opfer. Ab 1893 wurde die Kirche in neugotischem Stil rekonstruiert.

 
Marienkirche   Scheibengipfel   Gruppe
In der Marienkirche   Auf dem Scheibengipfel   Beim Achalm-Hotel
 

Nach dem Besuch der Kirche trennte sich die Gruppe. Einige besuchten das Naturkundemuseum und gönnten sich im Café Sommer eine kleine Pause. Die anderen machten sich an den Aufstieg zum Scheibengipfel. Nach vielen schweißtreibenden Treppenstufen und dem Anblick schöner Villen war der „Gipfel“ dann erreicht. Auch die zweite Gruppe durfte sich an Waffeln und Schnäpsle laben, vielen Dank lieber Klaus. Dann folgte ein sehr schöner aussichtsreicher Fußweg unterhalb der Achalm bis zum Achalm-Hotel, danach wieder hinunter in die Stadt. Am Ufer der Echaz trafen sich die beiden Gruppen wieder und gemeinsam liefen die Wanderer am Bach entlang und denn wieder hinauf zur Pomologie. Gemütliche Einkehr gab es im georgischen Lokal „Köpfle“ in Betzingen.

Wir danken unseren Wanderführern Jürgen Weipert und Klaus Jäger für diese lehrreiche und schöne Wanderung und Stadterkundung. Ab sofort sehen wir die Großstadt Reutlingen mit andern Augen.
   
   
   
  Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2024
  Mit der Tonnenhalle hatte die Ortsgruppe Mössingen eine neue Lokalität zur Jahreshauptversammlung ausgesucht. Die Mössinger Albvereinler freuten sich über den Besuch von OBB Michael Bulander und Gauausschussvorsitzenden Josef Ungar.
Stellvertretender Sprecher Michael Müllerbegrüßte die Anwesenden und stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Er erinnerte an die 2023 verstorbenen Mitglieder Herbert Steinhilber, Eberhard Rupp, Ernst Wild und Fritz Müller. Er würdigte besonders den ehemaligen Vorsitzenden Fritz Müller, der ab Jahr 1955 als Jugendgruppenleiter aktiv war. Durch sein Talent, auf Menschen zuzugehen, konnte er sich gut für die Ideen und die Entwicklung der Ortsgruppe einsetzen. Er war in der Zeit von 1965 bis zum Jahr 1983 Vertrauensmann der Ortsgruppe. In dieser Zeit wurden die Wanderpläne eingeführt, mehrtägige Wanderungen und Wochenendwanderung angeboten, und der Brauch der Sonnwendfeier wieder aufgenommen. Auf seine Anregung gründete sich im Jahr 1993 die Seniorengruppe, deren Leitung er einige Zeit übernahm. Wir erinnern uns in Dankbarkeit an Fritz Müller. Er bleibt für uns unvergessen.
Danach verwies Sprecherin Martina Rottscholl auf die in der Satzung niedergeschriebenen Vereinszwecke wie die sportliche Betätigung durch das Wandern, das Vermitteln von Kenntnissen über Natur, Geschichte und Heimat. Seit 1893, dem Gründungsjahr der Ortsgruppe gelten diese. Dass im letzten Jahr 15 Wanderungen angeboten wurden, dass das bei der Spendenwanderung der KSK Tübingen erwanderte Geld dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder zur Verfügung gestellt wurde, dass die OG am Naturschutzeinsatz am Irrenberg teilgenommen hat, damit die dortigen Magerwiesen weiter im Frühjahr so schön blühen wie zu der Zeit, als sie noch in mühsamer Arbeit von Bauern bewirtschaftet wurden, dass die Wegwarte die unserer OG zugehörigen Wanderwege begutachtet und gepflegt haben, dass das zarte Pflänzchen Familiengruppe weiterhin gehegt wird. Und dass die Nordic Walking-Gruppe sportlich weiterhin aktiv ist. Sie erklärte, wie viel die Wanderführer zur Vorbereitung einer Wanderung tun: eine interessante Strecke aussuchen, die Begehbarkeit prüfen, sich mit der Geologie, Flora und Fauna und der Geschichte befassen usw. Sie wies darauf hin, dass 2024 im Jubiläumsjahr „12500 Schritte durch Mössinger Streuobstwiesen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Streuobst“ geplant sind (12500 Schritte entsprechen ca. 8 km). 
 
OBB Anwesende Seniorenwart
  Rechner Willy Renz konnte über 10 Neuzugänge berichten. Und dass die Finanzen auch dank Spenden stimmen.
Wanderwart, der gleichzeitig Familienfachwart ist, stellte die Statistik vor: 
7 Halbtageswanderungen mit 126 Teilnehmern, 9 Tageswanderungen mit 156 Teilnehmern, 1 Radtour mit 9 Teilnehmern, 50 Treffen der Nordic-Walking Gruppe mit 360 Teilnehmern, 13 Wanderungen/Treffen mit 306 Teilnehmern aus der Seniorengruppe, 3 Aktionen der Familiengruppe wie die Barfußwanderung durch die Steinlach im Ferienprogramm und eine Familien-Aktion auf der Fristwaldrunde, in Summe mit 55 Teilnehmern.
Seniorenwart Ernst Rudolf konnte von 14 durchgeführten Wanderungen, 3,5 bis 5 km lang, davon eine Busausfahrt nach Ulm berichten. Im Durchschnitt nahmen 24 Personen pro Wanderung teil. 
Die Wegwarte Klaus Jäger und Dieter Buck gaben bekannt, dass sie die 25,5 km Wanderwege, für die unsere OG zuständig ist, abgeschritten, ausgebessert, freigeschnitten und Wegzeichen erneuert haben.
Naturschutzwart Karl Haldenwang berichtete von 40 Begehungen der Naturschutzgebiete im Landkreis Tübingen, beim Wendelheimer Märchensee und im Zoller-Alb-Kreis. Akribisch dokumentiert er dabei die aufgefundenen Kleinlebewesen. Auch vor Ermahnungen an unbedachte Besucher schreckt er nicht zurück.
44 Stunden war er dabei unterwegs.
Geehrt werden konnten: Walter Frey, Günther Haug und Emil Herter für 70 Jahre Mitgliedschaft, die leider nicht dabei sein konnten, Maria Klein für 60 Jahre, Luise und Willy Renz für 40 Jahre und Ursel Schneider für 25 Jahre Mitgliedschaft. Wir danken den geehrten für Ihre Treue und Unterstützung des Vereins.
 
Die geehrten   Anwesende    
  OBB Michael Bulander forderte zur Entlastung des Rechners und des Vereinsausschusses auf. Diese wurde einstimmig gewährt. Er dankte der Ortsgruppe für ihren Beitrag zur Förderung des Wandertourismus. Er zeigte die neue Mössinger Wanderkarte, auf der 39 km Wanderwege verzeichnet sind, die die Mössinger Ortsteile verbinden.
Als Wahlleiter stellte sich Josef Ungar zur Verfügung. Zur Wiederwahl stellten sich: Michael Müller als Wander- und Familienfachwart und Jürgen Weipert als stellvertrende Sprecher, Willy Renz als Rechner, Klaus Jäger und Dieter Buck als Wegwarte, Karl Haldenwang als Naturschutzwart, Ernst Rudolf als Seniorenwart, Inge Maier, Evelin Reiber, Inge Saile und Rainer Wellhäuser als Beisitzer und Martina Rottscholl als Sprecherin und Pressewartin. Die Wahl erfolgte einstimmig. Josef Ungar dankte den Ausschussmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Zum Schluss ging es nach Südafrika per Multivisionsvortrag von Jörg Kunzmann. Beeindruckende Tieraufnahmen begeisterten die Zuschauer.
   
   
   
  Wanderung in Heimatnähe am 29. Januar 2024
 
Unterwegs Gruppe Bismarckstein
 

Die Beurener Heide - unser Wanderziel vom letzten Sonntag - umfasst neben Wachholderheiden, wo man vom Frühjahr an viele geschützte Pflanzen finden kann (darunter zahlreiche Orchideen), auch Hangquellmoore, die auf undurchlässigen Ornatentonen entstanden. Damit die Wiesen so schön blühen können, übernehmen nicht nur Schafe die Pflege, auch das Mähen zu festgelegten Zeiten trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Obwohl jetzt noch nichts blüht, ist der Rundweg bei Beuren sehr schön, kann man doch von fast überall den Blick auf die Burg Hohenzollern und den Ort Beuren genießen. Beuren ist ein schön hergerichteter Teilort von Hechingen, der 180 Einwohner beherbergt. Und der höchste Stadtteil von Hechingen mit 684 m NN. Vom Rundweg ist auch der Dreifürstenstein gut zu erreichen, wo oben bei der Schutzhütte der Grenzstein darauf hinweist, dass die Fürstentümer Hohenzollern, Fürstenberg und Württemberg dort zusammentrafen. Beuron wurde als Purrom bereits 786 erwähnt. In der Kirche aus dem Jahr 1842 kann man die gotische Plastik des Heiligen Johannes des Täufers, die aus der Vorkirche stammt, bewundern.
Sehenswert, wenn die 8 km lange Runde abgewandert ist, ist auch der Bismarckstein, ein Granitfindling aus dem Schwarzwald, der 1909 vom Bismarckkomitee Hechingen an der aussichtsreichen Stelle aufgestellt wurde. Von dort hat man einen schönen Blick ins Killertal.
30 Wanderer genossen den sonnigen Tag auf dem schönen, gut begehbaren Rundweg durch die Heide. In der Pause überraschten uns die Wanderführer Martha Schanz und Rainer Wellhäuser mit selbstgebackenen Muffins und einem ganz besonderen Birnenschnaps. Am Ende fanden wir auf dem Beurener Friedhof noch das Grab der legendären „Beuremer Elsa“. Einige erinnerten sich noch gut an die Frau, die 2004 gestorben ist. Auf ihrem Grab ist eine Tafel angebracht, auf der man folgendes lesen kann: „Die in der Region als Beuremer Elsa bekannte Frau war Botin. Ihr Gebiet umfasste einen großen Teil Hohenzollerns von Haigerloch bis Gammertingen. In Hechingen und Mössingen ranken sich noch heute Geschichten um die wunderliche Frau, die im Winter wie Sommer mit genagelten Schuhen, schwarzem Mantel und Rucksack unterwegs war. Elsa überbrachte nicht nur Botschaften und Neuigkeiten. Sie schleppte auch Gebrauchsgegenstande einer vom Aussterben bedrohten bäuerlich-/handwerklichen Welt zum Reparieren. Sie las den Abfall der Moderne auf, sammelte und beschriftete das Gefundene.“
Zum Schluss wurde eingekehrt, um die Kräfte wieder zu regenerieren. Für diese schöne Wanderung voller Überraschungen danken wir herzlich unseren beiden Wanderführern.

   
   
   
  Traditionswanderung zum Roßberg am 6. Januar 2024
 
Mössingen Mössingen Mössingen
 

Traditionell trafen sich am Dreikönigstag Mitglieder und Gäste der Ortsgruppe Mössingen auf dem Roßberg. Bewährt hat sich die Art des Anwanderns zum Roßberghaus entsprechend der individuellen Kondition in verschiedenen Gruppen. Die Gruppe mit der weitesten Strecke (11 Personen) kam wie immer vom Freibadparkplatz Mössingen. Zwei andere Gruppen begannen am Parkplatz Bachhalde ihre Wanderung. Es ging entweder über den Öschinger Rutsch (14 Personen) nach oben oder direkt über die Bachhalde. Einige kamen vom Parkplatz unterhalb des Roßbergs. Für die Senioren wurden die Fahrgemeinschaften so organisiert, dass keiner zu Hause bleiben musste. Da mit der großen Teilnehmerzahl (55 Personen) vorher nicht gerechnet werden konnte, gab es bei der Ankunft der letzten Gruppe im Lokal einen kleinen Stau. Trotzdem hat die Bewirtung gut funktioniert, alle waren guter Stimmung. Die Sicht vom Turm war einigermaßen zufriedenstellend, unsere Heimatberge und ein Stückchen Landschaft dahinter waren gut zu sehen. Der Heimweg konnte fast die ganze Zeit ohne Regen zurückgelegt werden. Nur ganz zum Schluss erfüllte sich leider der Wetterbericht, ausgerechnet die Weitwanderer wurden kurz vor Öschingen vom Regen erwischt.

Es war ein gelungener Start ins neue Wanderjahr. Dafür danken wir Wanderführer Klaus Jäger als Organisator und Wanderführer ab Bachhalde und Rainer Wellhäuser, der kurzfristig als Vertretung die Wanderführung für die lange Strecke übernommen hatte.
   
   
   
   
   
   
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